Jena – eine junge, moderne, saubere und aufstrebende Stadt

Auf Jena war ich sehr gespannt! Ist die Stadt doch weltweit bekannt für ihre Glas- und optischen Erzeugnisse. Neu war für mich, dass Jena ein großer Universitätsstandort ist. Das ließ sich eindeutig an den vielen jungen Leuten in der Innenstadt bemerken. Außerdem hat Jena historische Bedeutung, da Napoleon Bonaparte hier einige erfolgreiche Schlachten gegen seine Gegner geführt hatte.

 

Architekur in Jena

Eine sichtbare Marke der Stadt ist der Jentower. Mit fast 150 Metern ist es das höchste Gebäude der neuen Bundesländer. Zu DDR-Zeiten wurde es als Forschungszentrum des VEB Carl Zeiss Jena genutzt und nach der Wende zog die Universität ein. Zur Zeit wird der Jentower als Bürogebäude genutzt. Ich habe die Chance genutzt auf die Aussichtsplattform zu gehen um einige Fotos der schönen Umbegung und der Stadt zu machen. Dabei kam auch mein Zoom-Objektiv zum Einsatz.

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Tatsächlich ist der Jentower nicht das einzige Hochhaus in Jena. Direkt daneben am Ernst-Abbe-Platz befindet sich eine Ansammlung von historisch bedeutsamen Hochhäusern. Der Bau 15 ist das erste deutsche Hochhaus! 1915 erbaut wurde es von der Firma Carl Zeiss genutzt. Mittlerweile sind dort Büros untergebracht.

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Im gleichen Komplex befindet sich nebenan der Bau 36. Dort befindet sich die Hauptverwaltung der Jenoptik AG.

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Der Bau 59 befindet sich ebenfalls im gleichen Komplex. Es wurde lange Zeit von der VEB Carl Zeiss Jena genutzt.

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Alle drei Bauten befinden sich auf dem ehemaligen Fabrikgeländes des Kombinates Carl Zeiss Jena. In diesem Komplex befindet sich mittlerweile die Goethe-Galerie.

Dort habe ich auch einen Jenaer Einheimischen interviewt, der mir seine Sicht auf seine Stadt verraten hat.

  • Erzähle / Erzählen Sie mir das Erste, was Dir / Ihnen über deine / Ihre Stadt einfällt. Die Universität ist allgegenwärtig. Man sieht ja auch überall viele junge Leute.
  • Was ist Dein / Ihr Lieblingsort und warum? Mein liebster Ort ist der Norden von Jena. Dort ist es besonders grün und im Grünen halte ich mich gerne auf.
  • Was sollte man als Tourist unbedingt gesehen haben? Das Optische Museum, das Planetarium, der Fuchsturm, der Jentower natürlich, der botanische Garten und das Restaurant Landgrafen, von wo man eine atemberaubende Aussicht auf Jena hat.
  • Was ist typisch für Deine / Ihre Stadt? Die Universität. Und sie wird die Lichtstadt genannt.
  • Was wünscht Du Dir / wünschen Sie sich für Deine / Ihre Stadt? Jena ist auf einem guten Weg. Vielen Menschen geht es hier gut und ich wünsche mir, dass es so weiter geht.

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Zeugnisse von Bauhaus-Architektur findet man ebenfalls in Jena. Die Zuckerkandl-Villa wurde von Walter Gropius im Auftrag von Therese Zuckerkandl entworfen. Das Haus besitz im Übrigen eine original Bauhausküche.

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Für den Physiker Dr. Felix Auerbach entwarf Walter Gropius das Haus Auerbach.

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Im Ernst-Haeckel-Haus befindet sich das Institut für Zoologie und Evolutionsforschung. Es gehört zu den ältesten wissenschaftshistorischen Insituten Deutschlands und wurde im Stil einer römischen Villa gebaut. Aktuell wird es saniert. Ernst Haeckel – der das Haus bewohnte – trug maßgeblich dazu bei, dass sich der Darwinismus in Deutschland verbreitete.

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Auch in Jena gibt es eine Plattenbausiedlung, wie in vielen Städten in den neuen Bundesländern. Sie liegt im südlichen Stadtteil Lobeda-West. Auf einem Hügel, wo sich die Lobdeburg befindet, hat man eine besonders bemerkenswerte Aussicht auf die Siedlung.

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Historische Architektur in Jena und weiteres aus der Geschichte

Gerade erwähnte ich noch die Lobdeburg. Sie ist mittlerweile eine Ruine und gehörte früher der Familie von Lobdeburg. Es wird vermutet, dass diese Familie einen großen Anteil am Ausbau der Stadt Jena hatte.

Geschichte

In Jena wird von den 7 Wundern gesprochen. Im 16. Jahrhundert war Jena ein sehr bedeutender Universitätsstandort in Europa. Aus allen Städten des Kontinents kamen Menschen, um hier zu studieren. Es gab allerdings auch Menschen, die lediglich behauptetet, sie hätten in Jena studiert, um ihren Lebenslauf ein wenig aufzuwerten. Die Uni wollte sich vor solchen Betrügern schützen. Vor der Öffentlichkeit wurden die 7 Wunder geheim gehalten, so dass nur Insider folgenden Spruch kannten: „Ara, caput, draco, mons, pons, vulpecula turris, Weigeliana domus, septem miracula Jenae.“ Das sind die 7 Wunder in Latein. Im einzelnen Stelle ich die 7 Wunder mit Bildern vor.

Ara ist die Altarunterführung der Stadtkirche an ihrer Außenmauer – eine architektonische Seltenheit im Kirchenbau. Leider habe ich nicht genau genug recherchiert, so dass ich lediglich die Stadtkirche fotografiert habe.

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Im Übrigen befindet sich in der Stadtkirche St. Michael die original bronzene Grabplatte Martin Luthers!

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Caput ist die Schnapphansfigur an der Rathausuhr. Der Schnapphans schnappt zur jeden vollen Stunde nach der goldenen Kugel, die ein Pilger hält. Sie stellt die berühmten Thüringer Klöse dar. Der Legende nach soll Jena untergehen, wenn der Schnapphans jemals die goldene Kugel zu fassen bekommt. Der Caput an der Rathausuhr ist übrigens eine Kopie. Das Original befindet sich im Stadtmuseum.

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Draco ist eine Drachenstatue mit 7 Köpfen und mehreren Gliedmaßen. Er steht ebenfalls im Stadtmuseum – auch Göhre genannt -, welches leider geschlossen war. Daher habe ich kein Foto.

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Mons ist ein markanter Stadtberg von Jena – der Berg Jenzig. Rund 385 Meter hoch besitzt er eine kahle Stelle – die Nase.

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Als die Camsdorfer Brücke erbaut wurde, gehörte sie zum Ende des Mittelalters zu den größten Brücken Deutschlands. Sie führt über die Saale, existiert aber nicht mehr in ihrem Originalzustand. Seinerzeit stand auf ihr auch eine Kapelle und die Jenaer überlegen, ob diese nicht wieder aufgebaut werden soll.

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Der Fuchsturm (Vulpecula Turris) ist 30 Meter hoch und ist ein Bergfried. Er befindet sich auf dem Hausberg. Ich wundere mich nur gerade, warum ich ihn nicht fotografiert habe!

Das Weigelsche Haus war eine sehr bekannte Sehenswürdigkeit. Der Mathematiker Erhard Weigel baute allerlei Spielereien in das Haus ein, was es so bemerkenswert machte. Beispielsweise verlegte er eine Weinleitung aus dem Keller, einen Aufzug mit Flaschzugprinzip usw. Leider wurde diese Sehenswürdigkeit abgerissen.

Direkt an der Camsdorfer Brücke befindet sich das berühmte Gasthaus Grüne Tanne. Hier wurde die Urburschenschaft gegründet. Es folgten in ganz Deutschland weitere Gründungen von Burschenschaften. Nachfolgerin der Urburschenschaft ist die Arminia Burschenschaft auf dem Burgkeller. Das Gasthaus Grüne Tanne dient ihnen als Verbindungshaus.

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Auch Goethe hat in der Grünen Tanne residiert und es wird gemunkelt, dass er hier seinen Erlkönig verfasst hat. In Jena steht jedenfalls ein Erlkönigdenkmal.

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Unweit der Grünen Tanne befindet sich die Schillerkirche. Die Trauung von ihm und Charlotte von Lengefeld fand dort statt.

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Weitere historische Gebäude sind unter Anderem das Karmeliterkloster am Engelplatz.

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Auch einen Bismarckturm kann man in Jena besichtigen!

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In der Nähe des Ernst-Haeckel-Hauses befindet sich das von ihm begründete Phyletische Museum. Es beherbergt etliche Ausstellungsstücke zur Phylogenese und Evolutionstheorie.

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Im Art-Déco Stil erbaut befindet sich das ehemalige Capitol Kino am Rand des Zentrums. Es steht unter Denkmalschutz. Filme laufen dort nicht mehr; es befinden sich Wohn- und Geschäftsräume im Capitol.

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Gegenüber befindet sich das Romantikerhaus. Es ist das ehemalige Wohnhaus des Philosophen Johann Gottlieb Fichte. Es ist ein Literaturmuseum und befasst sich mit der kultur- und geistesgeschichtlichen Entwickung in Jena.

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Und gleich nebenan befindet sich auch noch der Rote Turm. Er ist ein Teil der ehemaligen Stadtmauer der Stadt.Geschichte_33

Schiller lebte einige Zeit in Jena und hatte dort ein schnuckeliges Gartenhaus – Schillers Gartenhaus! Dort hat er einige seiner wichtigsten Werke geschrieben. Das Gartenhaus gehört heute zur Friedrich-Schiller-Universität.

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Wo Schiller weilte, war auch Goethe nicht weit. In Jena befindet sich die Goethe Gedenkstätte. Auf meiner Liste habe ich diesen Punkt abgestrichen, aber leider habe ich kein Foto parat. Möglicherweise habe ich vergessen sie zu fotografieren.

Gleich nebenan befindet sich das Griesbachsche Gartenhaus – auch Prinzessinnenschlößchen genannt. Einst lebte dort der Jenaer Theologieprofessor Jakob Griesbach dort. Es besticht durch seinen Englischen Garten.

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Im alten Zentrum Jenas befindet sich das älteste Gebäude Jenas – der Stadtspeicher. Er ist allerdings nur innerlich als altes Gebäude zu erkennen. Äußerlich besitzt es eine Hologrammfassade. Im Stadtspeicher befindet sich der Jenaer Kunstverein und die Touristinfo.

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Gegenüber steht das Hanfried-Denkmal zu Ehren von Johann Friedrich I. von Sachsen. Er hat die Universität von Jena begründet.

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Geht man 2-3 Minuten weiter kommt man am großen Eichplatz an, wo auch der Jentower steht. Lange Zeit stand dort eine Eiche, welche von der Urburschenschaft gepflanzt wurde. Zwischenzeitlich wurde er Platz der Kosmonauten genannt und zum Ende der DDR-Zeit wurden dort Demonstrationen gegen die damalige Regierung abgehalten. Heute ist der Eichplatz ein Parkplatz und immer wieder wird diskutiert, wie er zukünftig genutzt werden soll.

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In Jena konnte ich noch viele gut erhaltene Teile der Stadtmauer entdecken. Das Johannistor ragt dabei besonders heraus. Es ist das einzige noch erhaltene Stadttor Jenas.

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In der Nähe steht noch der Pulverturm, welcher zur Zeit meines Besuchs saniert wurde, und weitere Reste der Stadtmauer wie zum Beispiel der Anatomieturm.

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An der alten Stadtmauer befindet sich das Accouchierhaus von Jena. In diesem Entbindungshaus wurden früher Kinder von unverheirateten Müttern geboren. Man war damals auch der Auffassung, dass werdende Mütter bei ausgebildeten Ärzten besser aufgehoben wären, als bei Hebammen.

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1806 besiegte Napoleon Preußische und Sächsische Armeen bei Jena und Auerstedt. Die Schlachtfelder fotografierte ich und genoß den schönen Ausblick über Jena. Dort konnte ich auch den Napoleonstein ablichten. Außerdem befindet sich dort das Museum 1806.

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Traditionsunternehmen von Weltrang und besondere Lehranstalten

Glas und optische Erzeugnisse sind das große traditionelle, wirtschaftliche Standbein in Jena. Wer kennt nicht die Carl Zeiss AG, welche zum Beispiel einzigartige Mikroskope und hochwerte Kameras und Objektive herstellt. Auch in der Medizintechnik ist das Unternehmen tätig. Die Zentrale der Carl Zeiss AG befindet sich mittlerweile in Oberkochen.

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Gemeinsam mit der Carl Zeiss AG ist die Schott Jeaner Glas GmbH entstanden. Otto Schott arbeitete seiner Zeit eng mit Carl Zeiss zusammen. Beide Unternehmen profitierten voneinander. Auch heute noch stellt das Unternehmen hochwertige Glaserzeugnisse her. Wer Jena besucht, sollte auch beim Werksverkauf vorbeischauen.

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Aus eben genannten Unternehmen ging in den 50er Jahren die Jenoptik AG hervor. Sie stellt grob gesagt Produkte der Mess-, Laser- Optiktechnik her. Das Unternehmen ist global aufgestellt.

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Die Jenapharm GmbH und Co. KG ist Marktführer bei der Herstellung von Empfängnisverhüttungsmitteln und befasst sich außerdem mit vielen anderen verwandten Bereichen.

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Den ersten Web-Shop der Geschichte hat die Intershop AG „gebaut“! Auch heute noch bietet das Unternehmen E-commerce-Lösungen an. Es sitzt im Jentower.

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Die Herstellung von Glas und Optik kann man in verschiedenen Museen in Jena betrachten. Das Deutsche Optische Museum zeigt optische Erzeugnisse aus den letzten 500 Jahren.

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Das SchottGlas Museum befindet sich in der Unternehmenszentrale und zeigt das Leben und Wirken des Unternehmers Otto Schott.

Ohne Ernst Abbe, einem Physiker, Statistiker und Optiker, wären Carl Zeiss und Otto Schott wohl nur halb erfolgreich. Maßgeblich war er am Erfolg der Firmen Carl Zeiss AG und SchottGlas – auch als Unternehmer – beteiligt. Neben den Hochhäusern steht ein Denkmal für ihn.

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Bei einer Stadt, die so viel mit Optik und Glas zu tun hat, ist es nicht verwunderlich, das es ein Planetarium unterhält. Das Carl-Zeis-Planetarium ist das betriebsälteste Planetarium der Welt!

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Das Collegium Jenense ist der Gründungsort der Universität in Jena und war einst ein Kloster.

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Die Friedrich-Schiller-Universität ist eine der ältesten und traditionsreichsten Universitäten Deutschlands und man kann an ihr interessanterweise Kaukasiologie, Rumänistik und Indogermanistik studieren.

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Das Carl-Zeiss-Gymnasium ist ein Spezialgymnasium, welches sich auf die sogenannten MINT-Fächer spezialisiert hat.

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Natur um Jena

Im Süden befindet sich das Naturschutzgebiet Leutra-Tal. Dort soll eine seltene Orchideenart wachsen. Die konnte ich zwar nicht entdecken, aber die Natur dort machte auf mich einen idyllischen Eindruck.

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Am östlichen Rand von Jena befinden sich die Teufelslöcher, stark gipshaltive Höhlensysteme, und die Studentenrutsche. Sie ist eine geologische Besonderheit. Vermutlich haben dort früher Studenten ihren Mut bewiesen beim herunterrutschen auf diesem Geröllstreifen. Beide Sehenswürdigkeiten befinden sich in den Kernbergen von Jena.

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Kulinarisches und Mitbringsel

In Jena gibt es an sich keine traditionellen, lokalen Spezialitäten. Jedenfalls konnte ich bei meinen Recherchen keine finden. In Jena gibt es allerdings die Jenaer Senfmanufaktur und das Senfmuseum. Dort habe ich verschiedenste Senfe gesehen und natürlich mit genommen. Ein Besuch dort ist absolut empfehlenswert! Der Inhaber macht alles noch selber und ich hatte den Eindruck, dass er der Godfather of Senf ist! Der hat so viel erzählt, das man kaum weg gekommen ist! 😀 Dazu habe ich mir leckere Thüringer Rostbratwürste mitgenommen.

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Mein liebes Jena,

das waren nun zwei Tage bei dir, welche ich mit meiner Freundin sehr genossen habe. Ganz beeindruckt waren wir davon wie sauber und ordentlich es bei dir gewesen ist. Außerdem fanden wir es sehr positiv, dass du eine junggebliebene, vitale Stadt bist. Ganz besonders schön fanden wir die Aussichten von den ehemaligen Schlachtfeldern auf dich – ein schönes Panorama!

Vielen Dank für 2 schöne Tage. Wir wünschen dir alles Gute und bis bald mal wieder!

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