Schwerin – Seen, eine schöne Altstadt und ein großes Schloss

Es ist Sommer und weiter geht es mit dem Sommerurlaub. Nachdem ich aus Köln und Leverkusen zurück gekehrt bin, hatte ich noch ein paar Tage zum Ausspannen und zum Vorbereiten für die weiteren Tage. Meine Freundin und ich sind an die Mecklenburgerische Seenplatte gefahren und haben ein paar schöne Tage bei Plau am See gehabt. Wir verbanden unseren Sommerurlaub mit meinem Projekt und da lag es Nahe Schwerin und Rostock zu besuchen.

Zwei Nächte verbrachten wir nun in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern – der kleinsten Landeshauptstadt Deutschlands und eine der kleinsten Städte der 100 größsten Städte in Deutschland. Seit etwas über 1000 Jahren wird die Gegend von Schwerin bereits besiedelt und man vermutet hauptsächlich slawische Ursprünge. Anstelle des heutigen Schlosses wurden zumindest Reste einer alten slawischen Burg entdeckt. Seit dem 14. Jahrhundert war Schwerin Hauptstadt des Herzogtums Mecklenburg.

Insgesamt fanden wir Schwerin sehr schön und sehr entspannend. Dazu trugen vor allem die vielen Seen um Schwerin herum und die vielen sehr gut erhaltenen Bauten in der Innenstadt und der Schelfstadt bei. Und natürlich das Schweriner Schloss und sein Schlossgarten…!

Ganz bemerkenswert fanden wir die offene und sehr interessierte Art der Schweriner an fremden Leuten! In unserer Unterkunft war unsere Gastfamilie sehr neugierig und hat uns viel über Schwerin erzählt. Auch beim Eis essen hatten wir die Gelegenheit einen langen Schwatz mit einem älteren Schweriner Bürger zu halten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Das Schweriner Schloss und der Schlossgarten

Sehr bekannt war mir das Schweriner Schloss, da ich es oft auf Bildern gesehen habe und somit eine Vorstellung von dessen Pracht hatte. Dennoch hat mich der Live-Anblick total erschlagen! Wir spazierten am Marstall vorbei und als sich das Schloss plötzlich von rechts zeigte, war ich total beeindruckt und mein erster Gedanke war „Zu groß für so eine kleine Stadt.“ Man muss sich mal vorstellen, man geht durch eine Stadt durch kleine enge Gassen mit schönen und gut erhaltenen Häusern aus längst vergangenen Epochen, welche nicht ganz so hoch gebaut sind, und urplötzlich taucht dieses imposante Märchenschloss auf. Da erschlägt es einen sofort! Ich war sehr begeistert von diesem Anblick und finde, dass es eines der schönsten Schlösser überhaupt ist.

Das Schloss entstand in einem über 1000-jährigem Prozess und es gab immer mal wieder kleinere und größere Um- und Zubauten. Heute ist es Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern. Es wird als Neuschwanstein des Nordens bezeichnet und ist ein Kandidat für die UNESCO-Welterbe-Liste. Zum Schweriner Schloss gehört selbstverständlich auch ein Schlossgeist. Das Petermännchen ist ein gutmütiger Kobold, welcher Diebe und Räuber und andere böse Menschen gepiesakt und in die Flucht geschlagen hat aber ehrliche Menschen belohnte. Es gibt eine Skulptur vom Petermännchen im Schloss, welche wir aber nicht finden konnten. Dafür habe ich ein Foto von einem Bild gemacht.

Genauso beeindruckend wie das Schloss ist der Schlossgarten. Der Garten wurde im barocken Stil erbaut und besitzt viele Lauben und Alleen und einen kleinen Kanal als zentrales Element. Im südlicheren Teil befindet sich das Hippodrom – eine Flaniermeile für die feinen Damen der damaligen Zeit. Ein Reiterstandbild von Großherzog Friedrich Franz II steht ebenfals im Schlossgarten. Er regierte das Großherzogtum rund 40 Jahre lang und war wegen seiner vielen Reformen ein sehr beliebter Regent. Seiner Mutter Großherzogin Alexandrine von Mecklenburg wurde ebenfalls ein Denkmal erstellt. Sie war ebenfalls eine sehr beliebte Person und hatte einen ähnlichen Status wie Sissi für die Österreicher oder Prinzessin Diana für die Briten.

Die Schweriner Seen

Von den sieben Seen ist der Schweriner See der mit Abstand größte. Er ist unterteilt in den Innen- und den Außensee und man kann ihn vom östlichen Teil der Stadt in seiner ganzen Pracht sehen. Auf dem See gibt es natürlich viele Bootsverleihe, Wanderrouten und Feriendörfer drumherum. Ein wirklich schönes Idyll zum urlauben. Einige tolle Fotos konnte ich von der Reppiner Burg aus machen. Von dort kann man die Insel Kaninchenwerder sehen. Sie besticht durch ihre einzigartige Natur und den tollen Blick auf Schwerin. Aber auch von anderen Stellen konnte ich interessante Fotos machen.

Weitere Seen sind der Faule See, der Ziegelsee, der Medeweger See, der Lankower See, der Ostdorfer See und der Heidensee. Zusätzlich gibt es noch den stadtnahen Pfaffenteich. Er wurde bereits im Mittelalter durch einen Damm vom Ziegelsee getrennt. Dort finden zum Beispiel Drachenbootrennen statt und am Südufer befindet sich auch Gastronomie.

Bauwerke, Architektur und Sehenswertes

Nicht nur das Schweriner Schloß ist ein architektonisches Highlight. Obwohl Schwerin eine eher kleine Stadt ist, bietet sie überdurchschnittlich viele sehenswerte Bauwerke und historische Gebäude. Nahezu alle Bauwerke scheinen saniert bzw. wiederhergestellt zu sein. Ich fand, dass es für eine Stadt aus den jüngeren Bundesländern überdurchschnittlich viele sanierte Gebäude gibt. Wir waren jedenfalls sehr beeindruckt und es hat uns Spaß gemacht durch das Zentrum und die Schelfstadt zu schlendern.

Das Schloß Wiligrad ist das nächstgrößte Schloß nach dem Schweriner Schloß. Sicherlich nicht so prächtig wie das zweitgenannte, aber dennoch schön im nördlichen Teil des Schweriner Außensees gelegen mit einer weitläufigen Schloßpark- und Schloßanlage. Es wurde erst 1898 fertig gestellt und wurde von Herzog Johann Albrecht sehr oft genutzt, um den Hochadel zu hofieren und bedeutende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft einzuladen. Auch die kaiserliche Familie war oft zu Gast im Schloß.

Westlich der Stadt befindet sich das Jagdschloß Friedrichsthal. Der Fachwerkbau wurde vom Großherzog als Jagdresidenz genutzt und wurde um 1790 erbaut. Im Laufe der Zeit wurde es als Erholungsstätte für Soldaten des 1. Weltkriegs genutzt oder auch als Kriegswaisenheim und viele viele andere Zwecke. Mittlerweile werden die Gebäudeteile saniert und es soll Wohnraum entstehen.

Von hier aus ist es nicht weit bis zum Wasserturm der Stadt. Er befindet sich auf dem höchsten Punkt der Stadt und wird noch als Druckausgleichsbehälter genutzt. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.

Am östlichen Rand Schwerins steht die bereits erwähnte Reppiner Burg. Sie ist eine künstliche Ruine und wurde 1907 erbaut. Sie diente nie zu Wehrzwecken. Wir sind auf den Burgfried gestiegen und haben die herrliche Aussicht auf den Schwerinner Innensee genossen.

In der Nähe des Schweriner Schlosses stehen weitere historische Gebäude, die oft als Ministerien des Landes dienen. So liegt auf der Marstallhalbinsel der Schweriner Marstall, welcher die Ministerien für Bildung, Wissenschaft und Kultur und Bildung, Gleichstellung und Soziales beherbergen. Der Marstall umfasste seinerzeit die Reithalle und Reitställe des Herzogs und alles was damit zu tun hatte.

An der Schlossstraße befindet sich die Staatskanzlei. Sie ist der Sitz der Ministerpräsidentin des Landes Manuela Schwesig. 1834 erbaut war es früher das Kollegiengebäude I und wurde seitdem nahezu immer als Regierungssitz genutzt.

Zwischen Schweriner Schloß und Staatskanzlei befindet sich die Siegessäule. Sie ist dein Denkmal für die Gefallen der 1870er/71er-Kriege.

In unmittelbarer Nähe spazierten wir am Altstädtischen Palais lang. Einem ehemaligen herzöglichen Wohnsitz und heute Verwaltungssitz.

Der Spaziergang führte auch am heutigen Finanzministerium des Landes lang. 1911 erbaut, diente es erst einige Jahre als Hotel.

Gegenüber steht das Kollegiengebäude II, welches vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung genutzt wird.

Am zentralen Platz der Stadt ragt der mächtige Schweriner Dom St. Marien und St. Johannis dominant hervor. Er ist der einzige mittelalterliche Bau der Stadt und einzige echte Kathedrale des Bundeslandes. Der Westturm ist übrigens der höchste Kirchturm Ostdeutschlands! Wir haben die Gelegenheit genutzt für eine Turmbesteigung und hatten einen herrlichen Blick über die Stadt, ihre Seen und ihre Sehenswürdigkeiten.

Seit jeher ein zentraler Platz wurde früher am Altstädtischen Markt Fern- und Regionalhandel betrieben. Dort befindet sich auch das Altstädtische Rathaus, wo sich mittlerweile hauptsächlich die Tourismusinformation befindet.

Nördlich des Altstädter Marktes beginnt auch schon bald die Schelfstadt. Früher war sie eine eigenständige Stadt, bevor sie in Schwerin aufging. Der Stadtteil hat eine eigene Altstadt mit sehr viel Fachwerk und vielen anderen Gebäuden verschiedener Baustile. Beinaher wäre die Schelfstadt den Plattenbauten der damaligen DDR zum Opfer gefallen, aber Bürgerinitiativen konnten das verhindern. Nach der Wiedervereinigung wurde dieser Stadtteil grundlegend saniert.

Das Neustädtische Palais befindet sich in der Schelfstadt. Es steht unter Denkmalschutz und wird vom Justizministerium genutzt.

Die Schelfstadt grenzt im Osten an den Pfaffenteich. Am westlichen Teil des Teiches befindet sich das Innenministerium, welches im Arsenal am Pfaffenteich untergebracht ist. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde schon immer als Zeughaus oder für die exekutive Gewalt genutzt.

Militärisch genutzt Gebäude gab es auch südlich des Schloßparks. Das Finanzamt nutzt mittlerweile das Gebäude der ehemaligen Artilleriekaserne. Dort befand sich damals der Hauptstandort des Mecklenburgerischen Heeres. Wenige Meter entfernt befindet sich das ehemalige Offizierskasino, welches heute als Unternehmenssitz einer Firma genutzt wird. Schwerin war mal Garnisonsstadt!

Die Werderkarserne stammt auch aus der Zeit der Monarchie und wird mitterweile von der Bundeswehr genutzt.

Ein Jahrhunderte altes Bauernhaus ist Dat oll Hus. Seit wenigen Jahren wird es als privates Museum geführt und stellt das Leben von Menschen und Tieren in einem typischen niederdeutschen Hallenhaus dar.

Die etwas über 300 Jahre alte Schleifmühle befindet sich nahe dem Schloßpark und hatte viele verschiedene Mühlenfunktionen über die Jahrhunderte. Seit einigen Jahrzenten ist sie ein Museum.

Eine historische Sehenswürdigkeit ist das ehemalige Warmhaus bzw. Orangenhaus. Zu Großherzogs Zeiten wurden hier exotische, kälteempfindliche Pflanzen gehalten.

Ein Aushängeschild einer jeden Stadt ist das Bahnhofsgebäude. So besitzt auch Schwerin einen kleinen aber feinen Bahnhof!

Direkt dahinter befindet sich die mächtige ehemalige Reichsbahndirektion. Aktuell wird sie nicht genutzt so weit ich recherchieren konnte.

Am Rande des Schloßparks entdeckten wir auch noch das Alte Stadttor von Schwerin. Ich konnte nur leider keine Informationen darüber finden.

Ein denkmalgeschützter historischer Getreidespeicher am Ziegelsee wird heute von einer Hotelkette genutzt.

Im Süden der Stadt sind noch zwei recht hohe Bauwerke zu sehen. Der Schweriner Fernsehturm, wo es bis vor wenigen Jahren noch ein Restaurant gab und nebenan ein fast 300 Meter hoher Sendemast.

Spezialitäten aus Schwerin

Richtig traditionelle Spezialitäten hat Schwerin eigentlich nicht. Dennoch gibt es die eine oder andere Kulinarität, die es nur in Schwerin gibt. Und selbstverständlich waren wir auch mal Auswärts essen.

Ein wenig versteckt entdeckten wir eine ziemlich coole Softeisdiele – ILKA Eis & Heiss. Seit wenigen Jahren stellen die Inhaber ziemlich abgefahrene Kombinationen von Softeis her wie zum Beispiel: Stachebeer-Baiser, Himbeere-Quark, Heidelbeer-weiße Schokolade, Aprikose-Mandel, Brombeer-Honigquark, Granatapfel-Mascarpone, Mango-Kokos oder Mocca-Banane; Vanille und Schokolade gibt es immer. Es war viel los vor dem Eisgeschäft!

An einem Tag sind wir zum Abendessen ins Altstadtbrauhaus gegangen. Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht in Brauhäusern lokale Spezialitäten zu finden. Was Schwerinerisches gab es zwar nicht, aber immerhin Mecklenburgerische Küche.

Ein spannendes Lädchen haben wir noch in der Schelfstadt entdeckt – das BierPostAmt. Dort entdeckte ich interessante Biere aus aller Welt und habe mir aus Peru, Argentinien und eine Buddhaflasche aus Südostasien mit genommen. Die Inhaberin des Lädchens – eine sehr freundliche Frau – hat sie mir für den nächsten Tag reserviert, weil ich die Produkte nicht die ganze Zeit durch die Gegend tragen wollte. Außerdem konnte ich dort einen Schweriner antreffen, der sich bereit erklärt hat meine fünf ausgeklügelten Fragen zu beantworten!

  • Erzähle / Erzählen Sie mir das Erste, was Dir / Ihnen über deine / Ihre Stadt einfällt. Die Nähe zum Wasser und zu den Wäldern fällt mir als erstes ein. Wir haben übrigens keine Hektik in Schwerin und unsere Stadt ist recht überschaubar. Wir haben auch eine leicht hinterwäldlerische Art.
  • Was ist Dein / Ihr Lieblingsort und warum? Der Schlossgarten! Ich mag seine lauschigen Ecken, die Kanäle und die Bäume und den Schatten, den sie spenden.
  • Was sollte man als Tourist unbedingt gesehen haben? Ich finde, jeder Besucher Schwerins sollte den Dom sehen und den Turm hochklettern. Die Sicht ist einfach hervorragend! Natürlich sollte jeder Besucher auch das Schloss sehen.
  • Was ist typisch für Deine / Ihre Stadt? Die Petermännchenbusse und -bummelbahnen kann man für Stadtrundfahrten nutzen. Das Petermännchen ist sozusagen der gute Schloßgeist des Schweriner Schlosses.
  • Was wünscht Du Dir / wünschen Sie sich für Deine / Ihre Stadt? Der Leerstand mancher Läden in manchen Geschäftsstraßen muss weg! Ich finde, dass Geschäftsinhaber viel zu viel Miete zahlen. Da muss ein Umdenken stattfinden.

Im traditionsreichen Café Restaurant Café Prag gönnten wir uns ein kleines Päuschen bei gemütlicher Atmosphere.

Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Mueß

In einem seit Jahrhunderten kaum veränderten Dorfkern ist ein Freilichtmuseum entstanden, welches die Lebensweise der Mecklenburgischen Landbevölkerung darstellt. Das Museum befindet sich im Stadtteil Mueß und war lange Zeit der Dorfkern des Ortes. Dargestellt werden viele Handwerksberufe und landwirtschaftliche Arbeit.

Kultur, Sport und Typisches aus Schwerin

Kulturell hervorragen das Staatliche Museum Schwerin – Kunstsammlungen, Schlösser und Gärten. Es umfasst mehr als 100.000 Kunstwerke und reiht sich mit seiner klassischen Architektur ein in ein Ensemble vieler Sehenswürdigkeiten rund um das Schweriner Schloß.

Direkt daneben befindet sich das Mecklenburgerische Staatstheater. Dort finden unter anderem die Schlossfestspiele statt. Außerdem spielt dort die Mecklenburgerische Staatskapelle, welches das drittälteste Orchester Deutschlands ist.

Das Mecklenburgerische Staatstheater betreibt auch im ehemaligen E-Werk eine Spielstätte. Das Gebäude des ehemaligen Stromversorgers der Stadt steht unter Denkmalschutz.

Die Stadtbibliothek Schwerin hat die Besonderheit, dass sie mit der Stadtbibliothek in Wismar eine gemeinsame Digitale Bibliothek betreibt – die erste interkommunale Kooperation dieser Art in Deutschland.

In einem schönen Backsteinhaus befindet sich das Schleswig Holstein Haus. Es liegt in der Schelfstadt und ist ein bekannter Veranstaltungsort für viele kulturelle Veranstaltungen.

Ganz in der Nähe befindet sich eine Stele zur Erinnerung an die Hexenverfolgung vom 16. bis zum 18 Jahrhundert. Damit sollen die verfolgten Menschen zumindest moralisch rehabilitiert werden.

In Schwerin steht das am westlichsten gelegene Lenin-Denkmal der Welt. Es ist heiß umstritten in Politik und Gesellschaft. Soll es bleiben oder soll es weg?

Einem ganz anderen Typus Menschen wurde am Bertha-Klingberg-Platz ein Denkmal gesetzt. Bertha Klingberg war ein Schweriner Original. Sie hatte eine Liebe zur Natur und war Zeit ihres Lebens Blumenbinderin. Oft zeigte sie sich in Trachtenkleidung und hatte nicht unerheblichen Anteil daran, dass Schwerin Anfang der 1990er Jahre Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern wurde. Sie verstarb mit 107 Jahren!

Ebenfalls wurde Heinrich von Stephan ein Denkmal gesetzt. Er war Organisator des Deutschen Postwesens und Gründer des Weltpostvereins. Das Denkmal steht vor dem ehemaligen historischen Hauptpostamt. Das Gebäude ist aktuell ungenutzt.

Kaum bekannt ist, dass der Begründer von Karstadt in Schwerin aufgewachsen und am Ende auch gestorben ist. Er lebte in der Rudolph Karstadt Villa.

Direkt hinter dem Bahnhof befindet sich übrigens der Mecklenburgische Eisenbahnfreunde Schwerin e.V. Es ist ein Technik- und Eisenbahnmuseum mit vielen Ausstellungsstücken.

Auch zur Fliegerei konnten in Schwerin maßgebliche Impulse gesetzt werden. Am Alten Flugplatz Görries und direkt am Schweriner See befanden sich damals die Fokkerwerke, wo die berühmten Fokkerflugzeuge gebaut wurden. Nach dem 1. Weltkrieg war allerdings schon Schluß mit der Flugzeugproduktion. Die Werkshalle am Schweriner See ist mittlerweile saniert und steht unter Denkmalschutz. Der Alte Fluplatz Görries ist ein Lost Place.

Im Bildungswesen sticht das Goethe Gymnasium als Musikgymnasium hervor und das Gymnasium Fridericianum, welches die einzige Schule in Mecklenburg-Vorpommern ist, wo man das Graecum schulisch erwerben kann.

Schwerin ist ebenfalls eine Sportstadt! Im Damenvolleyball ist der Schweriner SC das Maß aller Dinge in der Bundesliga. Das Team spielt in der Palmberg Arena und hat sowohl in der DDR als auch nach der Vereinigung beider deutschen Staaten zahlreiche Meisterschaften errungen und starke Spielerinnen hervorgebracht.

In der gleichen Sportstätte feierte und feiert der BC Traktor Schwerin etliche nationale wie internationale Titel im Boxsport.

Mein liebes Schwerin,

das war nun unser Besuch bei dir. Wir waren begeistert von deinen offenherzigen und sehr interessierten Menschen und den tollen Ausblicken vom Schloss aus und zum Schloss und die Umgebung drumherum. Die Sparziergänge durch deine gut erhaltene Altstadt haben uns ebenfalls sehr entspannt und wir fanden deine spezielle Eisdiele wirklich hervorragend! Ich hoffe, dass wir irgendwann mal wieder bei dir vorbeischauen können auf einen kleinen Plausch und wünschen dir alles Gute und dass du deine freundliche Ausstrahlung immer beigehälst.

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