Ältere Sehenswürdigkeiten/historische Gebäude

Sehr interessant fand ich das Rumpenheimer Schloß. Längere Zeit verfiel das Schloß bis es vor einigen Jahren wieder in Schuß gebracht wurde und aufwendig in hochwertige Wohnungen aufgeteilt wurde. Früher lebte natürlich der Adel des Kurhessischen Staates hier. Dort befindet sich auch das Mausoleum für Mitglieder des Hauses Hessen-Kassel-Rumpenheim und ein ausgedehnter Schloßpark. Die gesamte Anlage befindet sich direkt am Main.

Ebenfalls am Main befindet sich das Schloß Isenburg, welches von den Grafen von Isenburg im Renaissance-Stil erbaut wurde. Besonders sind die Fassaden der Nord- und der Südseite. Heute wird das Schloß von der Hochschule für Gestaltung genutzt.

Ganz in der Nähe befindet sich das Büsing-Palais. Erbaut von zwei erfolgreichen Fabrikanten im 17. Jahrhundert gehörte es anschließend dem Freiherrn von Büsing, dessen Namen es seitdem trägt. Mittlerweile wird das Palais von der Stadt Offenbach für repräsentative Zwecke genutzt.

Mitten in der Stadt neben den ganzen modernen Gebäude steht die barocke Französisch-Reformierte Kirche. Sie ist zwar sehr klein, aber fällt mit ihrem Stil sehr auf. Nachdem die Hugenotten seinerzeit aus Frankreich geflohen sind, haben sie schlußendlich Zuflucht in Offenbach gefunden und gründeten eine Gemeinde.

Der Lili-Tempel direkt am Main besteht seit 1798 und wurde vom Frankfurter Bankier Friedrich Metzler beauftragt. Er wurde nach der Verlobten Goethes Anna Elisabeth Schönemann benannt, mit der er sich im angrenzenden Lili-Park öfter traf.

Das Capitol in Offenbach war eine Synagoge und wurde während des ersten Weltkrieges errichtet. Diese Synagoge ist eine der wenigen Synagogen, welche die Reichskristallnacht äußerlich gut überstanden. Die damals moderne und solide Architektur ermöglichte auch andere Nutzungsmöglichkeiten so das ein Kino entstand. Auch heute noch ist es ein Theater-, Kultur- und Veranstaltungszentrum.

Am Aliceplatz befindet sich die ehemalige Reichspostfiliale, welche mittlerweile die Hauptpost in Offenbach ist. Besonders dabei ist, dass sich hier ein großer DSL-Hauptverteiler befindet. Ich hoffe, dass ich mich nicht zu sehr irre. Diese Information habe ich mir bei meiner Erstrecherche notiert und weiß nicht mehr wo ich sie in den unendlichen Weiten des Internets gefunden habe!

Im Stadtteil Bieber befindet sich der Bieberer Aussichtsturm. Er existiert seit 1882 und wurde vom damaligen Verschönerungsverein gesponsort. Mittlerweile kann man ihn zur warmen Jahreszeit betreten und er wird auch für Kulturveranstaltungen genutzt.

Besonders viele Villen und villenartige Gebäude nach Art des Klassizismus befinden sich in einem Teil rund um die Frankfurter Straße. Glücklicherweise hatte ich schönes Wetter dabei und konnte die Gebäude relativ gut in Szene setzen.

Ein beliebter Stadtteil mit schönen Jugendstil- und Gründerzeitwohnungen ist das Mathildenviertel. Da es schnell dunkel wurde, habe ich leider nur ein einigermaßen gutes Panoramabild geschossen.

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