Ulm – … und Neu-Ulm! Aus einer wurden zwei

Ja liebe Leser, ihr habt richtig gelesen. In diesem Artikel berichte ich genau genommen aus 2 Städten; Ulm gehört definitiv in die Liste der 100 größten Städte Deutschlands. Neu-Ulm gehört nicht in diese Liste. Allerdings haben die beiden Städte eine gemeinsame Geschichte und es ist Napoleon, der im Grunde der Auslöser der Teilung ist. Nach den napoleonischen Kriegen wurde Europa und speziell die Deutschen Landen neu geordnet. Dabei wurde auch Ulm geteilt. der größere links von der Donau liegende Teil gehörte zu Württemberg und der kleine rechts von der Donau liegende Teil wurde Bayern zu geschlagen. So entstand und entwickelte sich die Stadt Neu-Ulm. Dennoch verbindet vieles beide Städte und so entschied ich mich sie in ihrer Gesamtheit zu portraitieren.

Das erste was ich gesehen habe in Ulm war der Hauptbahnhof… Meine Freundin und ich sind aus Konstanz gekommen und ich habe sie zum Bahnhof gebracht, da sie geplanterweise schon früher nach Hause reisen musste. Mein erster Gedanke war: „Oh Gott! Was für ein Loch!“ Der Bahnhof war eine Großbaustelle und wir hatten Mühe den Haupteingang zu finden. Ich war mir nicht sicher, ob es ein schöner Aufenthalt wird. Ich erfuhr aber, dass der Umbau des Bahnhofs und der Gegend drumherum viel mit Stuttgart 21 zu tun hat. Es konnte nur besser werden und letztendlich ist es bei weitem besser geworden! Ulm ist einfach eine richtig schöne und gelassene Stadt und verrate jetzt schon, dass diese Stadt bisher eine meiner Höhepunkte meines Projektes ist. Natürlich gefiel es mir bisher in jeder Stadt, in der ich war und ich habe mir vorgenommen jede Stadt unvoreingenommen und positiv darzustellen. Ulm hat mir dennoch besonders gut gefallen.

 

Bundesfestung Ulm

Bekannt ist, dass durch Ulm die Donau fließt und dort der höchste Kirchturm der Welt steht. Aber wußtest du, lieber Leser, das Ulm die größte Befestigungsanlage Europas besitzt? Die Bundesfestung Ulm ist eine von 5 Bundesfestungen des damaligen Deutschen Bundes. Sie wurde nach den Napoleonischen Kriegen als Folge dieser gebaut, um den Bund auch von innen schützen zu können. In Kriegszeiten wären dort viele 1000 Soldaten stationiert worden. Die Bundesfestung hatte einen Umfang von ca. 9 Km und ich habe mir vorgenommen diese mit einem Fahrrad zu befahren. Dabei war mir garnicht bewußt, dass viele Forts auf Hügeln rum um Ulm gebaut waren, so dass es anstrengender war, als geplannt. Die Wilhelmsburg ist der größte und zentralste Teil der Bundesfestung. Dort begann meine Rundfahrt und ich fotografierte ebenfalls den König-Wilhelm-Turm. Er wurde nach dem damaligen Württemberger König benannt. Direkt hinter der Wilhemsburg befindet sich die Wilhelmsburg-Kaserne; ich wußte nicht, ob ich sie fotografieren durfte – ist schließlich ein militärischer Bereich – daher findet sie hier nur kurz eine Erwähnung.

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Im weiteren Verlauf bin ich an Befestigungsmauern und teilen der Bundesfesung gekommen, welche Bezeichungen tragen wie Ravelin, Capponiere, Bastion, Courtine, Halbbastion, Werk, Ravelin usw. Jeden einzelnen Teil hier vorzustellen wird sicher müßig und nerdig werden, daher laßt euch einfach von den Fotos berieseln.

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Eine besondere Erwähnung sollte der Glacis-Park in Neu-Ulm erhalten. Er gehört zur Bundesfestung und wurde zur Landesgartenschau zum Stadtpark umgebaut.

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Außerdem erwähnenswert ist das Festungsmuseum Fort Oberer Kuhberg. Es ist ein Museum zur Bundesfestung.

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Außerhalb der Bundesfestung gibt es noch Außenanlagen wie Forts, Vorwerke und Türme. Diese habe ich nicht besucht. ich war total beeindruckt von diesem großen Bauwerk. Nie zuvor habe ich sowas gesehen. Ich glaube, man benötigt bestimmt mindestens 2 Tage, um wirklich alles gesehen und verstanden zu haben. Ich habe mir einen halben Tag Zeit genommen, um zumindest einen ausreichenden Teil der Bundesfestung zu erkunden.

 

Das Fischer- und Gerberviertel und die Donau

Nun komme ich zu dem Teil, welcher mir am meisten gefallen hat in Ulm. Das Fischer- und Gerberviertel war einst das Viertel der Handwerker und ist nun ein sehr schönes Altstadtviertel mit vielen kleinen Läden und Gastronomie und jede Menge Fachwerk. Es liegt direkt an der schönen Donau, wo man auf den Donauwiesen eine schöne Zeit mit Entspannen und Feiern verbringen kann.

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In Ulm und insbesondere auf den Donauwiesen und der Donau wird alljährlich der Schwörmontag gefeiert und die Schwörwoche beendet. Es ist ein traditionelles Volksfest aus dem späten Mittelalter und hatte seinen Ursprung in einer politischen Auseinandersetzung, wo es um Stimmrechte im Parlament ging. Mit dem Großen Schwörbrief wurde die Auseinandersetzung beendet. Der Treueschwur der Parteien wurde im Ulmer Schwörhaus jährlich bekräftigt.

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Von Ulm sagt man übrigens sie sei die Hauptstadt des Nebelreiches. Wahrscheinlich hat sich das aufgrund der Nähe zur Donau entwickelt. Forschungen haben ergeben, dass es in Ulm nicht nebliger ist, als in anderen Städten. Dennoch konnte ich ein nebliges Schauspiel beobachten nach einem heftigen Sommergewitter! 🙂

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Im Guinnesbuch der Rekorde steht Ulm auch! Denn im Fischer- und Gerberviertel steht das schiefste Hotel der Welt. Das Schiefe Haus stammt aus dem Mittelalter und neigt sich um ca. 10 Grad.

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Das Zunfthaus der Schiffleute ist heute ein beliebtes Restaurant und war früher speziell für die Fischer auf der Donau gedacht.

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Ein weiteres Baudenkmal im Viertel ist die ehemalige Garnsiede. Sie ist die letzte historische Garnsiede in Südwestdeutschland.

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Die Lochmühle ist die älteste Mühle in Ulm und mittlerweile ein Restaurant mit lokalen Spezialitäten.

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Das Gasthaus zur Krone ist das älteste Gasthaus in Ulm.

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Im Kässbohrerhaus befindet sich das Setra-Museum. Karl Kässbohrer war der Firmengründer der Kässbohrer Fahrzeuge und von Setra. Die Geschichte der Marken wird im Museum vorgestellt.

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Am Rande des Viertels zur Donau hin befindet sich der Metzgerturm und die ehemalige Stadtmauer auf der ein Promenadenweg führt.

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Innerhalb des Viertels befindet sich die Staufenmauer am Weinhofberg. Sie ist der älteste Teil einer Stadtmauer in Ulm und zugleich ältestes Bauwerk der Stadt.

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Das Ulmer Münz war eine Münzstätte in Ulm und erinnert an die Geschichte des Münzwesens in der Stadt.

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Anbei noch ein paar Impressionen des Gerber- und Fischerviertels

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Ulm und die Donau haben eine ganz besondere verbindende Geschichte. Die Donauschwaben sind oder waren eine Gruppe deutscher Auswanderer, welche sich meist von Ulm aus entlang der Donau in verschiedenen Ländern niederließen und Siedlungen gründeten. vom Schwarzwald bis an das Schwarze Meer stiegen sie in die berühmten Ulmer Schachteln (Boote) und fuhren entlang der Donau. Auch Waren wurden mit den Ulmer Schachteln verschifft. Westlich der Altstadt befindet sich das DZM Donauschwäbisches Zentralmuseum – welches die Geschichte und Kultur der Donauschwaben vorstellt.

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Im Haus der Donau befindet sich das Donaubüro Ulm. Es ist eine gemeinnützige Organisation, welche sich mit Projekten und Veranstaltungen im Rahmen der Donau und aller Donauanreinerstaaten befasst.

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Außerdem gibt es in Ulm die Europäische Donau Akademie. Sie befasst sich mit Themen der Förderung der Völkerverständigung, des Umwelt- und Landschaftsschutzes, der kulturellen, wissenschaftlichen und der demokratischen Zusammenarbeit in den Donau-Anrainerstaaten.

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Ulm – Innenstadt

Spricht man von Ulm, dann fällt einem als allererstes das Ulmer Münster ein. Dieser Bau besitzt mit 161,53m den höchsten Kirchturm der Welt! Ich finde ihn extrem imposant! Auch im Inneren lohnt es mal reinzuschauen. Das Münster ist gotischer Bauart und die größte evangelische Kirche Deutschlands.

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Am Münsterplatz befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten. Die Geschwister Hans und Sophie Scholl waren Mitglieder in der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und Ulmer Bürger. Für sie steht das Geschwister-Scholl-Denkmal. Blöd, dass ein Lieferwagen davor stand, aber es war gerade Markt und ich wußte nicht, ob ich es zu einer anderen Gelegenheit hätte ablichten können.

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Kaum zu übersehen ist das Ulmer Stadthaus. Oft ist mir in Ulm aufgefallen, wie moderne Architektur und ältere Bauten so gegensätzlich sind, aber doch irgendwie ein sehr harmonisches Bild abgeben. Das Ulmer Stadthaus steht am Münsterplatz und ist ein faszinierender Kontrast zum Ulmer Münster. Dort sind unter Anderem Ausstellungsräume und die Touristeninformation untergebracht.

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Hinter diesem Gebäude steht der Neue Bau. Es war früher ein Lagerhaus und ist nun Sitz des Polizeipräsidiums Ulm.

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Unweit des Münsterplatzes befindet sich der Hans-und-Sophie-Scholl-Platz, ebenfalls zu Ehren der beiden Geschwister. Er ist ebenfalls ein Beispiel für die Mischung aus alter und neuer Architektur.

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Im Hintergrund ist das Rathaus zu sehen. Es ist sehr reich an Fresken und besteht aus 3 Bauteilen.

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Direkt dahinter ist übrigens die pyramidenartige Zentralbibliothek. Sie ist eine der ältesten Bibliotheken Deutschlands. Der heutige Entwurf ist natürlich ein Neubau.

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Am Hans-und-Sophie-Scholl-Platz befindet sich auch der moderne und mit einem Architekturpreis ausgezeichnete Bau der Sparkasse Ulm.

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Am gleichen Platz befindet sich die Kunsthalle Weishaupt. Sie beherbergt eine private Sammlung an moderner Kunst.

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Ebenfalls befindet sich dort der Arbeitsausschuss Kinderspiel und Spielzeug e.V., welcher das Qualitätssiegel „Spiel Gut“ vergibt.

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Auch das historische Kiechelhaus/Ulmer Museum befindet sich in der Nähe. Es ist das einzige Kaufmannshaus, welches den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden hat.

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In der Ulmer Innenstadt befinden sich weitere historische Gebäude. Das Kornhaus zum Beispiel ist über 500 Jahre alt und wurde als Lagerstätte genutzt. Heute finden dort kulturelle Veranstaltung statt.

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Nicht weit davon entfernt befindet sich der Büchsenstadel. Wo früher Waffen gelagert wurden, befindet sich nun ein Jugendhaus, wo Jugendliche ihre Freizeit gestalten können.

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Zum Abschluss dieses Teils ein paar weitere Eindrücke der eindrucksvollen und abwechslungsreichen Innenstadt.

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Außerhalb der Innenstadt und sehenswürdig

Weiter geht es mit der Vorstellung reichhaltiger Sehenswürdigkeiten in Ulm! Das Museum der Brotkultur befindet sich in der Stadt. Es stellt die Geschichte des Brotes und seine Bedeutung für die Entwicklung der Menschheit dar.

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Das Theater Ulm ist ein Dreispartentheater und ist das älteste städtische Theater Deutschlands.

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Albert Einstein ist ein Sohn der Stadt! Ihm wurde ein interessantes Denkmal gesetzt.

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Das Denkmal steht am historischen Zeughaus. Früher als Waffenlager genutzt und heute als Ausstellungsräume.

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Eine weitere bekannte Persönlichkeit aus Ulm ist die Sängerin Hildegard Knef. Ihr wurde der Hildegard-Knef-Platz gewidmet.

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Eine schöne unter denkmalschutz stehende Sehenswürdigkeit ist die Neutorbrücke. Von ihr hatte ich einen schönen Blick auf das Ulmer Münster.

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Nun stelle ich das aufwendig sanierte Viertel „Auf dem Kreuz“ vor, welches fast abgerissen wurde. An einem Teil der alten Stadtmauer Ulm befinden sich die Grabenhäusle. Sie wurden ursprünglich erbaut um Truppen unterzubringen. Im Laufe der Zeit wurde aus ihnen Wohnhäuser. Die Grabenhäusle haben mir sehr gefallen; irgendwie haben sie was Uriges und Gemütliches!

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An der mittelalterlichen Stadtmauer befindet auch der Seelturm und das Zundeltor.

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Die Sebastiankapelle steht ebenfalls in diesem besonderen Viertel. Als Kapelle wird sie lange nicht mehr genutzt. Sie war mal ein Wohnhaus und mittlerweile eine Galerie.

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Weitere Impressionen dieses Viertels. Besonders die vielen Satteldächer sind mir hier aufgefallen. Diese gibt es überall in Ulm.

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Eine Besonderheit in Ulm ist die Italienische Gemeinde, welche jedes Jahr an Karfreitag den „Lebendigen Kreuzweg“ nachspielt und verschiedene Stationen in Ulm und Neu-Ulm überquert.

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Im Foyer des Einstein-Hauses (Volkshochschule Ulm) befindet sich eine Gedenkstätte für Hans und Sophie Scholl.

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Die Nikolauskapelle und das Steinhaus sind die ältesten Gebäude Ulms und stehen unter Denkmalschutz. Das Steinhaus ist Teil des Ochsenhäuser Hofs – das Künstlerhaus Ulm.

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Das Haus der Begegnung ist die ehemalige Dominikaner-/Dreifaltigkeitskirche und mittlerweile ein Ort mit vielfältigen Aufgaben und Angeboten, wie Bildung, Familie und Begegnung von Menschen.

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Der Gänsturm ist ein erhaltenes Stadttor aus dem Mittelalter.

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Östlich der Innenstadt befindet mit der Friedrichsau ein großer Stadtpark, der zum Entspannen und Verweilen einlädt. Dort befinden sich auch das Donaustadion und der Tiergarten mit vielen exotischen Tieren.

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Im Reichenauer Hof – einem der ältesten Patrizierhäuser Ulms – befindet sich der Minnesängersaal mit den ältesten Fresken Ulms.

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In Ulm befindet sich übrigens einer der größten Weltläden Deutschlands mit fair gehandelten Produkten aus aller Welt!

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Aus dem Ulmer Ruderclub Donau e. V. gingen erfolgreiche Ruderer des berühmten Deutschland-Achters hervor.

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In Ulm, um Ulm und um Ulm herum…

Es gibt Dinge, die gibt es nur in Ulm. Die Architektur hat mich ja besonders beeindruckt. Sehr witzig sind die Ulmer Guckehürle. Sie befinden sich noch auf vielen Dächern in Ulm und dienten als Ausgucktürmchen.

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Der Ulmer Spatz ist ein Wahrzeichen Ulms. Auf dem Ulmer Münster befindet sich so ein Spatz und viele Ulmer Unternehmen und Geschäfte nutzen dieses Wahrzeichen für sich. Nach einer Sage flog ein Spatz mit einem Zweig längs im Schnabel durch ein Stadttor. Die Ulmer nahmen sich dies zum Vorbild als sie einen besonders langen und schweren Balken für den Bau des Münsters erfolglos quer durch das Stadttor bringen wollten. Bevor sie nun das Stadttor einreissen wollten, stellten sie den schweren, langen Balken einfach längs… 😀

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Die Müller Drogerie ist eine große Drogeriekette und stammt aus Ulm! Im Lagerverkauf konnte ich allerdings nichts finden als Mitbringsel.

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Das älteste Unternehmen der Stadt ist die Schapfenmühle GmbH und Co KG. Der Getreidesilo ist der zweithöchste der Welt!

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Ein Unternehmen mit hervorragenden Produkten ist Liqui Moly! Ich gönnte meinem alten Opel Astra ein paar Schluck vom Motoröl und einem Additiv.

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Die FUG GmbH betreibt eines der größten Biomasseheizkraftwerke Deutschland!

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Magirus ist ein Traditionsunternehmen der Feuerwehrtechnik und wurde in Ulm gegründet. Nach vielen Umfimierungen und Eigentümerwechseln ist das Unternehmen zwar nicht das was es am Anfang war, aber der Geschäftsgegenstand blieb relativ identisch.

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Der Generika-Hersteller Ratiopharm stammt aus Ulm und gehört mittlerweile zum Pharmakonzert Teva.

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Das Bürogebäude Energon ist eines der interessantesten Passivgebäude, die es gibt. Es hat ausgeklügelte Systeme der Temperierung, Belüftung, Belichtung und dem Energiehaushalt.

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Die Hochschule für Gestaltung in Ulm ist eine der bedeutensten Hochschulen in diesem Bereich auf der ganzen Welt!

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Neu-Ulm

In diesem Teilartikel möchte ich mich auch mit der Schwesterstadt Neu-Ulm befassen. Sie ist deutlich kleiner, hat aber ebenfalls einige interessante Highlights zu bieten.

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Wahrzeichen der Stadt ist der Wasserturm im Kollmannspark. Der ehemalige Bürgermeister Kollmann war maßgeblich für die Entwicklung von Neu-Ulm verantwortlich, so dass der der Park nach ihm benannt wurde. Der Wasserturm steht als Symbol der Stadtentwicklung.

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Im Edwin-Scharff-Museum werden Werke dieses bedeutenden Neu-Ulmer Bildhauers ausgestellt. Außerdem befindt sich dort auch das Kindermuseum, in welchem geforscht, erxperementiert, entdeckt und gespielt werden darf.

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Die Kirche St. Johann Bapists soll zu den weltweit bedeutendsten Kirchenbauten im expressionistischen Stil gehören.

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Die Römer-Villa hat nichts mit dem Römischen Reich zu tun. Sie gehörte dem Neu-Ulmer Fabrikanten Johannes Römer und ist heute ein Hotel.

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Und wohin gehen die Neu-Ulmer zum Feierabend? In die Barfüßer-Hausbrauerei! Bis Ende der 1990er Jahre war das Gebäude ein Offizierskasino.

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Ein Zentrum für Kulturveranstaltungen, Livemusik und mehr ist das Café d’Art.

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Der Maxplatz liegt direkt an der Donau und ist bekannt für seine öffentliche Kunst.

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Auf einer Donauinsel steht der Schwal. Es ist ein Kriegerdenkmal. Außerdem war der Schwal früher ein zentraler Ort der Auswanderer, welche mit den Ulmer Schachteln unterwegs auf der Donau waren.

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The Walther Collection. Hier handelt es sich um eine private Sammlung eines ehemaligen Investmentbankers von Fotografie und Videokunst. Die Neu-Ulmer Ausstellungsräume sind eine Zweigstelle der New Yorker The Walther Collection Project Space.

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Der TSV Pfuhl von 1894 gehört zu den erfolgreichsten Turnvereinen Deutschlands mit zahlreichen Meistertiteln.

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In Neu-Ulm waren nach dem Krieg US-Amerikaner stationiert im gleichnahmigen Stadtteil Wiley standen die Wiley-Barracks. Mittlerweile wird aus ihnen Wohnraum generiert.

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Kulinarisches Ulm

Eine traditionelle Ulmer Spezialität ist das Ulmer Zuckerbrot. Da Ulm seit jeher an Handelsrouten lag und somit auch exotische Nahrungsmittel die Stadtgrenzen passierten, hat sich mal ein schlauer Konditor ein Rezept für eine süße Hefespezialität ausgedacht. Daraus ist das süße und mit vielen Gewürzen gebackene Zuckerbrot entstanden. Kaufen kann man es sich beispielsweise in der Konditiorei Zaiser.

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Ganz interessant fand ich das Geschäft „Gutes von hier“! Dort habe ich mir ein schönes Paket von lokalen Spezialitäten packen lassen und mit einer Mitarbeiterin dort das Interview mit den 5 ausgeklügelten Fragen geführt.

 

  • Erzähle / Erzählen Sie mir das Erste, was Dir / Ihnen über deine / Ihre Stadt einfällt. Die Donau! Sie ist das Lebenselixier der Stadt! Auf und ihr wird gefeiert und gelebt. Der Ulmer Spatz ist für viele eine Verbindung zur Heimatstadt.
  • Was ist Dein / Ihr Lieblingsort und warum? Mir gefällt das Edwin-Scherff-Museum in Neu-Ulm sehr gut. Und von der Neu-Ulmer Donauseite habe ich einen tollen Panoramablick über Ulm. Die Rabengasse gefällt mir auch sehr gut. Dabei geht man direkt auf das Münster zu.
  • Was sollte man als Tourist unbedingt gesehen haben? Das Münster natürlich. Das malerische Gerber- und Fischerviertel ist definitiv ein Besuch Wert! Und wenn man es einrichten kann, sollte man zum Donaufest kommen, welches alle 2 Jahre statt findet und unsere Feierlichkeiten zum Schwörmontag.
  • Was ist typisch für Deine / Ihre Stadt? Der Spatz, Albert Einstein, das Schwörwochenende, der Schneider von Ulm (Albrecht Ludwig Berblinger, ein Schneider, Erfinder und Flugpionier).
  • Was wünscht Du Dir / wünschen Sie sich für Deine / Ihre Stadt? Aktuell wünsche ich mir weniger Baustellen… 😉

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Im Café Mohrenköpfle habe ich mir noch Spatzenfutter und schokoladigen Spatzen-Gruß aus Ulm mitgenommen.

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Sehr nett ist es übrigens im Café Einstein – Bar/Restaurant/Café.

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Mein liebes Ulm und Neu-Ulm,

das war nun mein Besuch bei euch und ein grandioser Abschluss meiner Sommerurlaub-Tournee. Irgendwie ist in diesem Urlaub alles glatt gelaufen und ich hatte wunderschöne Erlebnisse in tollen Städten zusammen mit meiner Freundin. Ich schwärme ihr noch heute vor von dir – sie hat ja nur den Bahnhof gesehen – und es tut mir echt Leid, dass sie nicht dabei war! Am Ende kann das nur heißen, dass ich wieder komme und sie natürlich mitbringe und dann schauen wir uns gemeinsam deine schöne Innenstadt und die Donau und das wundervolle Fischer- und Gerberviertel an!

Bis dahin wünsche ich dir alles Gute und vielen Dank für diesen schönen Aufenthalt!

Bye bye

 

Konstanz – mediterranes Feeling am Bodensee

Da sind wir nun in der Perle des Bodensees – Konstanz, die Südlichste der größten 100 Städte Deutschlands. Und wie ich fand, auch eine der schönsten Städte der Republik! Im 2. Weltkrieg wurde sie nicht von den Bombern der westlichen Alliierten angegriffen, da sie Angst hatten das gegenüberliegende, schweizerische Kreuzlingen ebenfalls zu treffen. So konnten wir Zeugnisse aller Epochen seit der Antike beobachten.

Insgesamt haben wir 3 Nächte in Kostanz verbracht, so dass wir uns dem mediterranen Feeling dieser Stadt vollkommen hingeben konnten. Es war entspannend durch die Altstadt zu schlendern, die Blumeninsel Mainau zu besuchen und eine Bootstour auf dem Bodensee zu machen. Besser kann ein Sommerurlaub kaum sein!

 

Der Bodensee und seine Sehenswürdigkeiten

Der Bodensee – gespeist durch den Rhein – besteht eigentlich aus 2 Seen – der Untersee und der Obersee. Mit der Zeit hat sich der Begriff Bodensee für beiden Seen etabliert. Wir haben uns bei schönstem Wetter eine Rundtour mit einem Schiffchen gegönnt, welches bis in die Schweiz gefahren ist und Passagiere/Pendler dorthin gebracht hat. Vom Bodensee haben wir eine schöne Aussicht auf die Schweiz, die Alpen und auf Konstanz gehabt.

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Einen tollen Blick auf den Bodensee und die Schweiz haben wir auch vom Konstanzer Münster aus gehabt.

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Am Hafen befindet sich ein Wahrzeichen der Stadt – die Imperia. Diese imposante Statue wurde 1993 aufgestellt und dreht sich innerhalb von 4 Minuten um ihre eigene Achse. Sie trägt auf ihren Händen kleine Statuen, die den Kaiser und den Papst darstellen. Die Imperia erinnert auf satirische Weise an das Konzil von Konstanz von 1414 – 1418.

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Das Konzilsgebäude ist gleich in Sichtweite. Es wurde die meiste Zeit als Warenlager genutzt. 1417 wurde hier Papst Martin V gewählt und seit 1912 dient es als Restaurant und Festsaal.

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Ebenfalls am Hafen steht das Graf-Zeppelin-Denkmal. Graf Zeppelin ist ein Sohn der Stadt. In Friedrichshafen auf der anderen Seite des Bodensees werden weiterhin Zeppeline hergestellt.

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Direkt am Hafen befindet sich die historische Hafenuhr.

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Wie schon erwähnt, befindet sich Kostanz direkt an der Schweizer Grenze. Wir haben den Grenzübergang passiert und haben uns ein wenig in Kreuzlingen aufgehalten. Die Grenze ist eigentlich garnicht zu erkennen (nur am Übergang). Sie wird aber durch Skulpuren markiert.

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Direkt an Grenze und Bodensee befindet sich ein Festplatz, wo unter anderem im Sommer das Seenachtfest gefeiert wird.

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Direkt am Hafen befindet der Stadtgarten. Dort steht eine denkmalgeschützte Konzertmuschel.

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Anbei noch ein paar Impressionen vom Rhein und dem Bodensee.

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Die Altstadt und weitere Sehenswürdigkeiten

Das Schöne an der Konstanzer Altstadt ist, dass alle Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichbar sind und wir so ziemlich durch jede Gasse und jeden Weg gegangen sind und dabei viel schönen Altbau sehen konnten. Am Münsterplatz steht, wie bereits erwähnt, das Konstanzer Münster. Es ist das höchste Gebäude der Altstadt und von der Aussichtsplattform haben wir einen hervorragenden Blick auf Stadt und Umgebung gehabt. Gut zu erkennen ist der Bismarckturm.

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Am Münsterplatz befindet sich ebenfalls eine Ausgrabungsstelle eines Römischen Kastells. Erst 2003 wurde es entdeckt.

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Direkt am Platz steht das Haus zur Kunkel. Dort wurden 1936 mittelalterliche Wandmalereien entdeckt, welche sich im Inneren befinden.

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Nahe des Platzes steht das Wessenberghaus. Es wird als Galerie genutzt.

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Direkt da hinter in einer Nebenstraße steht das Haus zur Katz. Es war im Mittelalter ein Treffpunkt einflussreicher Konstanzer Familien.

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Im südlichen Teil der Altstadt befindet sich das Rathaus der Stadt – eine reich verziehrte Sehenswürdigkeit, welche seit dem Mittelalter existiert.

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Gleich in der Nähe trafen wir auf das Hotel Graf Zeppelin (früher Hotel Deutsches Haus genannt). Es ist von außen wie von innen reich und detailreich verziehrt. Im 19 Jahrhundet brannte es ein mal ab, aber die Konstanzer haben es originalgetreu wieder aufgebaut.

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Nur wenige Meter weiter befindet sich ein weiteres reich verziehrtes Haus. Das Haus zum Hafen am Obermarkt. Der Obermarkt war im Mittelalter die Gerichtsstätte Konstanz‘.

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Nicht wesentlich weniger reich verziehrt ist das Haus zum goldenen Löwen. Es ist ein 5-geschössiger Wohnturm.

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Geht man noch ein paar Minuten weiter Richtung Süosten kommt man an der großen Marktstätte an. Sie ist eine breite Einkaufsstraße mit vielen kleinen Lädchen und Bistros/Cafés. Dort steht auch der Kaiserbrunnen. An ihm werden die 4 Deutschen Kaiserdynastien dargestellt.

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Am Ende der Marktstätte steht das ehemalige Reichspostgebäude.

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Direkt gegenüber befindet sich der kleine schnuckelige Hauptbahnhof von Konstanz.

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An der südwestlichen Ecke der Altstadt steht das imposante Schnetztor. Eins von noch 3 bestehenden Wehrtürmen/-toren.

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Wir sind durch das Tor gegangen und sind am Jan Hus Museum vorbeigegangen. Jan Hus hat sich gegen die etablierte Kirche gestellt und seine eigene christliche Lehre dargestellt. Da er diese nicht widerrufen wollte, landete er auf dem Scheiterhaufen. Im Museum wird sein Leben und Wirken dargestellt. Außerhalb der Altstadt gibt es noch den Jan-Hus-Gedenkstein und eine Jan-Hus-Stele.

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Die Niederburg ist der älteste Stadtteil Konstanz‘ und befindet sich im Norden der Altstadt. Dort befinden sich die beiden anderen Wehrtürme der Stadt. Der Pulverturm dient heute als Zunfthaus der Narrenzunft.

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Der Rheintorturm befindet sich gleich nebenan. Er verband früher mit seiner hölzernen Brücke die Stadt mit der nördlicheren Peripherie. Heute ist es Sitz des Konstanzer Fastnachtsmuseum.

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Ein paar Minuten weiter steht die auffällige Domprobstei, deren Kapelle der heiligen Maria Magdalena geweiht ist und wo früher die höchsten bischöflichen Beamten residierten.

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Die Spitalkellerei Kontanz ist die älteste Spitalkellerei Deutschlands und befindet sich gleich gegenüber.

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Ein paar Meter weiter befindet sich das Stadttheater – es gilt als das am längsten bespielte Theater Europas.

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In Konstanz gibt es einen Fotokünstler, der viele 360 Grad Panoramen von Konstanz herstellt. Sein Atelier/Geschäft befindet sich ebenfalls in Niederburg.

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Kunst fanden wir auch in vielen Unterführungen der Stadt – jede Menge faszinierender Street-Art-Kunst.

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In Niederburg haben wir uns ein Päuschen in einer Kaffeerösterei gegönnt. Selbstverständlich habe ich mir frische Espressobohnen gekauft! Ebenfalls habe ich im Barista einen interessierten Interviewpartner gefunden, der gerne meine 5 ausgeklügelten Fragen beantwortet hat.

  • Erzähle / Erzählen Sie mir das Erste, was Dir / Ihnen über deine / Ihre Stadt einfällt. Der Bodensee! Er bestimmt das Leben in dieser Stadt. Außerdem der hohe Lebenswert. Es ist schön hier und nicht zu überlaufen mit Touristen. Die Stadt hat eine gewisse Internationalität und im Sommer ist es einfach schön.
  • Was ist Dein / Ihr Lieblingsort und warum? Mein Café. Ich habe sehr viel Spaß daran Gastronom und Gastgeber zu sein.
  • Was sollte man als Tourist unbedingt gesehen haben? Der Blick vom Münster ist einfach unvergleichlich. Bei gutem Wetter sollte man das unbedingt gesehen haben.
  • Was ist typisch für Deine / Ihre Stadt? Die Offenheit gegenüber Touristen.
  • Was wünscht Du Dir / wünschen Sie sich für Deine / Ihre Stadt? Die Stadt hat Großstadtflair mit familiärer Ebene aber wirkt manchmal dörflich. Konstanz sollte offener für neue Konzepte sein.

Impressionen der Altstadt

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Außerhalb der Altstadt gibt es ebenfalls einige Sehenswürdigkeiten. Die Villa Prym ist ein Gebäude mit verschiedenen Stilen.

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In der Nähe befindet sich das Schloß Seeheim. Adolf Scholz – preußischer Finanzminister – ließ diese Villa erbauten.

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Die Universität Konstanz ist mit 12.000 Studenten eine Eliteuniversität und die südlichste Uni Deutschlands.

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Im Stadtteil Paradies befindet sich das Palmenhaus. Wenn ich richtig recherchiert habe, steht es bereits seit dem 17. Jahrhundert.

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Kulinarisches

Auch die Bodenseeregion ist eine große Weingegend. Für den Eigengebrauch habe ich mir das eine oder andere Fläschen mitgebracht.

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Bekannt ist auch die unabhängige Ruppaner Brauerei.

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Eine Spezialität der Bodenseeregion sind die Dünnele – sie ähneln stark den französischen Flammkuchen. Sie haben uns sehr gut geschmeckt!

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Ganz speziell in Konstanz ist das Bodenseefelchen. Ein Fisch der nur dort vorkommt. Als wir da waren, ist die Bodenseefelchensaison gerade vorbei gewesen, so dass ich kein Felchen mehr bekommen habe. Aber dennoch habe ich mir einen leckeren Fischteller gegönnt.

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Die Blumeninsel Mainau

Sehenswertes für einen ganzen Tag! Nach einem ausgiebigem und entspannten Frühstück haben wir für uns einen entspannten Tag auf der Insel Mainau gegönnt. Auf der Insel selber herrscht subtropisches und teilweise tropisches Klima, was eine einzigartige Vegetation zuläßt. Die Insel gehört der Lennart-Bernadotte-Stiftung von Graf Lennart Bernadotte und ist nur gegen Eintritt zu betreten. Im Arboretum der Insel wachsen viele Bäume, die man sonst nicht in unseren Breiten findet, wie zum Beispiel verschiedene Mamutbäume, Zedern, und vieles mehr, was vor etlichen Jahrzenten hier angepflanzt wurde.

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An Gebäuden stehen auf der Insel das Schloß Mainau + Schloßkirche, der Schwedenturm, der Gärtnerturm und das Palmenhaus.

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Ganz besonders beindruckend fanden wir das Schmetterlingshaus. Es ist riesig groß und ich konnte viele Schmetterlinge mit der Kamera einfangen. Nur dieser eine große Blaue wollte sich einfach nicht fotografieren lassen! 😀

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Viele Gärten mit Pflanzen und Gemüse haben wir ebenfalls durchquert.

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Anbei noch ein paar Impressionen.

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Tatsächlich habe ich nicht erwartet, dass es so schön und entspannend auf der Insel wird. Das war in Konstanz so ziemlich das schönste Erlebnis!

 

Mein liebes Konstanz,

eins muss ich sagen. Du bist zwar mein weitestes Ziel gewesen, aber der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt! Und ich würde dich immer wieder auf dem Weg nach Süden besuchen wollen. Ganz besonders hat es uns auf Mainau gefallen und dieser atemberaubende Blick vom Münster… Wow! Ganz besonders war auch deine Gastfreundschaft und deine intakte Altstadt.

Wir danken dir für den wunderschönen Urlaub, den du uns beschert hast und freuen uns auf unseren nächsten Besuch bei dir.

Alles Gute und bis bald!

Villingen-Schwenningen – eine Stadt, zwei Seelen

Am östlichen Rand des Schwarzwaldes liegt diese bemerkenswerte Stadt in der Einiges geteilt ist und Einiges geteilt wird. Villingen und Schwenningen oder offiziell Villingen-Schwenningen wird die Baden-Württemberg-Stadt genannt, weil sie zwei unterschiedliche Regionen und Kulturen dieses Bundeslandes vereint; und weil die Marketingleute nach der Gemeindereform 1972 meinten, dass das ein toller Slogan wäre! Villingen gehört zu Baden und Schwenningen gehört zu Württemberg. In der langen Geschichte dieser Doppelstadt waren sich beide nicht immer grün, aber mittlerweile scheint dort was zusammen zu wachsen, auch wenn ich nach zwei dort verbrachten Nächten natürlich kein fundiertes Urteil haben kann. Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden die Unterschiede der Doppelstadt klarer dargestellt. die Stadt werde ich vereinfacht nach dem Kfz-Kennzeichen benennen – VS.

 

Der Schwarzwald

Meine Freundin und ich sind mitten durch den Schwarzwald nach nach VS gefahren. Ich konnte gut verstehen, warum viele Menschen hier gerne ihren Urlaub verbringen. Es ist einfach eine sehr schöne Gegend und wir haben sie lediglich vom Auto aus und nur an wenigen Stellen betrachten können.

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Interessant fand ich die kleinen Rastplätze, welche eine alemannische Bezeichnung hatten.

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Am östlichen Rand des Schwarzwaldes trafen wir dann in VS ein.

 

Schwenningen

Schwenningen war mir von Jugend her bekannt wegen ihrer Eishockeymannschaft. Sie hießen früher Schwenninger ERC und mittlerweiler Schwenniger Wild Wings. Ihre Eishockeyhalle Helios Arena war eines der ersten Ziele.

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Ziemlich neu war für mich, dass Schwenningen ein Zentrum der Uhrenindustrie war! VS liegt an der Deutschen Uhrenstraße, welche ausschließlich in Baden-Württemberg verläuft, und hat mit dem Schwenninger Uhrenindustriemuseum eine Attraktion, wo gezeigt wird, wie damals Uhren hergestellt wurden und wie die Menschen in der damaligen Uhrenindustrie gelebt haben. Das Museum befindet sich in der ehemalingen Württembergischen Uhrenfabrik Bürk. Generell gilt Schwenningen eher als die Arbeiterstadt im Gegensatz zu Villingen.

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In der Innenstadt befindet sich das Heimat- und Uhrenmuseum, in der sich die Hellmut-Kienzle-Sammlung befindet mit wichtigen Sammlerstücken unter den Uhren aus den Anfängen der Neuzeit.

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Früher gab es auch das Mauthe-Museum des ehemalingen Uhrenherstellers Mauthe. Ich wußte zum Zeitpukt meines Besuches allerdings nicht, dass es nicht mehr existierst und sich stattdessen ein einfacher Uhrenoutlet dort befindet.

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Aus der ehemaligen Mauthefabrik ist das City-Rondell geworden – ein Einkaufszentrum wie in jeder Stadt. Das Besondere aber ist, dass es innen viele verschiedene Uhren hat, wo die Uhrzeiten vieler Weltstädte angezeigt werden.

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Altehrwürde Uhrenunternehmen gibt es in Schwenningen leider nicht mehr. Ein Unternehmen, welches mit Zeiterfassung noch zu tun hat, ist die Bürk Mobatime GmbH. Sie stellt z.B. Uhrenanlagen, Zeiterfassungsgeräte oder auch Zeitserver her.

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Ganz besonders ist in Schwenningen das Schwenninger Moos. Es ist das Quellgebiet des Neckars und zusätzlich die Europäische Wasserscheide.

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Die Neckerquelle liegt gleich nebenan auf dem Gelände der Landesgartenschau. Ein schöner Park, der zum Entpannen und Spazieren einlädt.

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Im Zuge der Landesgartenschau wurde extra die Schwarzwaldrose gezüchtet, allerdings konnte ich kein Exemplar erblicken. Ein weiteres Überbleibsel dieser Veranstaltung ist der Neckartower. Er wird als Studentenwohnheim genutzt.

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Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Evangelische Pfarrhaus Schwenningens. Es ist das älteste Gebäude der Stadt und hat mich mit seinem Klinkerbau sehr an meine Norddeutsche Heimat erinnert.

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Nur ein paar Meter weiter konnte ich das prächtige Krematorium im expressionistischem Stil betrachten.

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Sehenswert soll auch das Internationale Luftfahrtmuseum sein mit seinen vielen Einzelstücken.

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Geflogen wird auch im Luftrettungszentrum von Schwenningen. Von dort startet der „Christoph 11“ zu Einsätzen.

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In der Städtischen Galerie kann man zeitgenössische Kunst sehen.

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Villingen

Das eher bürgerlich geprägte Villingen ist schon durch seine bauliche Architektur im Gesamten völlig andersartig als Schwenningen! Es gibt einen wirklich sehr schönen Altstadtkern mit einer nahezu intakten Stadtmauer. Drumherum befinden sich die Wohnsiedlungen.

An der Stadtmauer stehen verschiedene Stadttore: das Riettor, das Bickentor, der Kaiserturm und der Romäusturm.

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Innerhalb der Stadtmauer befindet sich eine schöne, intakte Altstadt in der es angenehm ist zu schlendern und sich in Cafés oder Restaurants zu setzen. Und man kann natürlich einige Sehenswürdigkeiten besichtigen. Am Münsterplatz steht das Münster „Unserer lieben Frau“ mit dem Nägelinskreuz. Es ist ein Kruzifix und Gnadenbild und es werden ihm wunderbare Kräfte nachgesagt. Die VSler verehren es noch heute. Der Münsterbrunnen erzählt die lange, wechselvolle Geschichte der Stadt. Ebenfalls steht dort das Alte Rathaus der Stadt. Es gehört zu den ältesten Gebäuden.

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Das Zehndersche Haus gehörte der alteingessenen Familie Zehnder und wurde, nachdem es lange Zeit vernachlässigt wurde, liebevoll restauriert.

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Das Franziskaner-Museum ist ein kulturgeschichtliches Museum, welches insbesondere Sammlungen zum keltischen Fürstengrab am Magdalenenberg ausstellt. Am Magdalenenberg war ich leider nicht, da die Witterung es zwischenzeitlich nicht zugelassen hat.

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Beim Franziskaner-Museum gibt es Büros der Stadt VS und dort konnte ich drei reizende Damen von einem Interview mit 5 ausgeklügelten Fragen überzeugen!

 

  • Erzähle / Erzählen Sie mir das Erste, was Dir / Ihnen über deine / Ihre Stadt einfällt. Tatsächlich kann man in diesem Fall von zwei Städten sprechen. Villingen hat einen mittelalterlichen Kern und eine tolle Lage. Und ich finde sie sehr lebenswert. Schwenningen hat das schöne Schwenninger Moos und die Landesgartenschau. Es ist Hochschulstandort. Für uns junge Menschen bietet die Stadt allerdings nicht viel.
  • Was ist Dein / Ihr Lieblingsort und warum? Ich gehe gerne mit meinem Hund am Magdalenenberg spazieren. Außerdem sitze ich gerne auf dem Mäuerle vor dem Franziskaner-Museum und schaue dem Treiben in der Innenstadt zu. Auch die Landesgartenschau und die grüne Ringanlage um Villingen finde ich toll.
  • Was sollte man als Tourist unbedingt gesehen haben? Die Innenstadt Villingens, Kirchen, Klöster, Gässle, das Franziskaner-Museum, die Bürk-Villa und vieles mehr.
  • Was ist typisch für Deine / Ihre Stadt? Die Villinger Fasnet natürlich! Und viel Sport gibt es in unserer Stadt: Eishockey, Basketball, Volleyball
  • Was wünscht Du Dir / wünschen Sie sich für Deine / Ihre Stadt? Ein größeres Freizeitangebot für die Jugend und die Kids sollten dringend angegangen werden. Es wäre toll, wenn die alte Turnhalle erhalten bliebe. Der Wasserspielplatz in Villingen ist leider nur im Sommer geöffnet. Das viele schöne Grün in VS soll erhalten bleiben!

 

Ein weiteres historisches Gebäude ist der Universitäts-Zehntscheuer. Lange Zeit wurde es als Universitätsgebäude genutzt. Mittlerweile hat die Historische Narrozunft Villingen ihren Sitz in dem Gebäude.

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Die Narrozunft gehört zu den wichtigsten Karnevalsvereinen in Villingen. Der Katzenmusik Miau e.V. gehört zu den ältesten Karnevalsvereinen der Stadt. Ich konnte nur den genauen Standpunkt/Sitz des Vereines nicht ausfindig machen.

Anbei ein paar Impressionen der Altstadt:

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Das Ratzennest ist eine kultiger Veranstaltungsort und eine urige Kneipe in Villingen.

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Außerhalb der Stadtmauern gibt es noch den Scheuer Veranstaltungsraum. Ein beliebter Folk-Club.

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Am westlichen Rand von Villingen befindet sich der Kurgarten/-park mit seinen Majolikafiguren.

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Das Hubenloch ist eine Anhöhe neben der historischen Altstadt und lädt als Parkanlage zum verweilen ein. Vom Hubenloch-Aussichtsturm soll man einen schönen Blick über die Stadt haben. In dem Park befindet sich einer der am höchsten gelegenen Rosengärten Europas.

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Etwas außerhalb Villingens befindet sich der Aussichtsturm auf der Wanne. Von dort hatte ich einen herrlichen Blick über VS, dem Schwarzwald und der Landschaft in Richtung Württemberg.

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Das ehemalige Kienzle-Areal habe ich leider nicht fotografiert. Dabei bin ich mir nicht sicher, ob ich es einfach versäumt habe oder während meiner Recherchen den genauen Standort nicht finden konnte.

 

Kulinarisches aus VS

Eine richtige originale historisch belegte Spezialität gibt es in VS nicht. Aber meine Freundin und ich waren beim Fleischer und haben für das Abendessen eingekauft und da hat uns der Fleischer eine leckere Spezialität angeboten, die es nur bei ihm gibt: Schlawinerle – eine pikante Wurst nach italienischer Art.

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Wenn man schon mal da ist, dann probiert man ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte. Die haben wir im im Café Dammert gegessen.

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Ohne ein paar Mitbringsel habe ich VS nicht verlassen! Scharzwälder Kirschwasser, Schwarzwälder Schwarzwurst, Schwarzwälder Bauernwurst und Schwarzwälder Schinken.

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…….

Ein kleiner Tipp noch an alle zukünftigen Besucher von Villingen-Schwenningen. Wenn das Wetter gar nicht mitspielt, empfehlen wir einen Besuch in der Therme Solemar in Bad Dürrheim!

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Hey mein liebes Villingen-Schwennigen,

du gehörtest für mich zu den großen Unbekannten der 100 größten Städte Deutschlands. Ich wußte ja lediglich von deinem Eishockeyteam! Und nun habe ich dich und deine besonderen Umstände kennen gelernt. Meine Freundin und ich haben 2 abwechslungsreiche und sehr schöne Tage bei dir verbracht und wir waren sehr positiv angetan von deinen sehr freundlichen Bewohnern; halte sie dir warm! Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg und Geduld beim Zusammenwachsen. Vielen Dank für einen schönen Teil unseres Sommerurlaubs.

Bis bald!

Freiburg – junggeblieben, sehr grün und ungezwungen

Sommerurlaub ist angesagt! Ich nutzte diese Gelegenheit und plante eine Tour in den Süden der Republik. So sind meine Freundin und ich nach Freiburg, Villingen-Schwenningen und Konstanz gefahren. Und ich habe anschließend noch einen Abstecher nach Ulm gemacht.

Der superwarme Sommer zog sich auch noch bis in den August hinein. So war ich froh, dass unser Urlaub nicht sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist! Blöd war nur, dass die Klimaanlage meines rüstigen „Blitzes“ nicht funktionierte (das Problem besteht alledings seit Jahren…) und wir die ganze lange Fahrt von Hannover nach Freiburg des öfteren den Fahrtwind ins Auto gelassen haben. Aber es war eine entspannte Fahrt, da wir den ganzen Tag für die Fahrt eingeplant haben und ich keine weitere Besichtigung von Sehenswürdigkeiten machen wollte.

Freiburg ist nun das erste Ziel. Die südlichste Großstadt Deutschland ist gleichzeitig eine der wärmsten Städte des Landes und so ziemlich die bevölkerungsreichste der 3-Länder-Region Deutschland, Frankreich, Schweiz. Sie gilt ebenfalls als Ökohauptstadt Deutschlands – mehr dazu im weiteren Artikel.

 

Viel Grün, Ökologie und Natur drumherum

Das Freiburg die Ökohauptstadt Deutschlands ist, hat auch viel damit zu tun, dass die Stadt lange Zeit einen grünen Oberbürgermeister hatte und die Partei Die Grünen traditionell sehr stark sind in dieser Stadt. Außerdem gibt es den Stadtteil Vauban. Er ist ein ziemlich neuer Stadtteil und besteht hauptsächlich aus ökologisch nachhaltigen Bauten. Außerdem ist der Stadtteil teilweise autofrei.

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Besonders hervorzuheben ist die Solarsiedlung Schlierberg. Die Passivhäuser dieser Siedlung sollen mehr Energie erzeugen, als sie selbst im Jahr verbrauchen!

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Ebenfalls erwähnenswert ist das moderne energiesparende Green-City-Hotel.

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Immer mal wieder sieht man in Freiburg Elektroautos der Stadt und Hinweise auf „Grüne Regeln“.

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An einem Nachmittag waren wir gemeinsam am Seepark. Ein schönes Naherholungsgebiet, wo es einen tollen Aussichtsturm gibt von dem man den Kaiserstuhl und den nahen Schwarzwald erblicken kann.

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Den Kaiserstuhl habe ich übrigens von einer Bahnhofsbrücke fotografiert.

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Passend zum Thema Ökologie befindet sich in Freiburg das größte deutsche Forstberatungsunternehmen Unique Forestry and Land Use GmbH. Weltweit führend ist das Unternehmen in Konzeption von nachaltiger Nutzung von Wald- und Landflächen.

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An den beiden Bahnhoftürmen am modernen Hauptbahnhof befinden sich Fotovoltaikanlagen. Die Anlagen dienen eher einem Symbolcharakter dafür, was mit Fotovoltaik alles möglich ist.

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Bauwerke und Sehenswürdigkeiten

Freiburg im Breisgau – ein Touristenmagnet! Mehrere Millionen Touris besuchen jährlich diese schöne, sonnige Stadt am Rande des Schwarzwalds. Trotz großer Zerstörungen im 2. Weltkrieg hat sich Freiburg eine schöne Altstadt bewahrt, in der man schlendern kann und viele schöne alte Bauten betrachten kann. Hervorzuheben ist dabei das Wahrzeichen der Stadt. Das Freiburger Münster am Münsterplatz. Es gibt ein überliefertes Zitat, welches ihn als schönsten Kirchturm der Christenheit bezeichnet.

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Am Münstermarkt findet täglich – außer Sonntags – der Münsterplatzmarkt statt. Ich finde es toll, wenn täglich an einem und den selben Platz ein Markt statt findet. Dort bekommt man auch allerlei lokale und regionale Produkte und Spezialitäten.

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Am Münstermarkt befinden sich weitere historisch bedeutende Gebäude. Das Historische Kaufhaus ist das erste kommunale Kaufhaus Freiburgs gewesen und fällt vor allem aufgrund des dunkelroten Anstrichs und den reichen Verziehrungen, wie zum Beispiel 4 Figuren von deutsch-römischen Kaisern, auf.

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Das Centre Culturel Francais befindet sich im Kornhaus und ist ein gemeinnütziger Verein, welcher Sprach- und Kulturangebote rund um das Thema Frankreich anbietet.

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Die Alte Wache diente früher, als die Habsburger herrschten, als Österreichische Wachorganisation. Im 2. Weltkrieg wurde dieses historische Gebäude kaum getroffen und dient nun als Haus der Badischen Weine.

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Ein seltener Bau des Spätbarock ist das Wentzinger Haus „Zum Schönen Eck“. Ein Künstlerhaus, in dem heute die Sparkasse und das Museum für Stadtgeschichte untergebracht sind.

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Eines der ältesten Gebäude der Stadt ist die Gerichtslaube. Dort fand zum Ende des Mittelalters auch schon mal ein Reichstag statt. Ansonsten wurde dieses Gebäude als Gerichtsgebäude und Ratssaal genutzt.

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Ein besonderes Museum befindet sich im Colombischlössle. Das Archeologische Museum bietet Sammlungen aus der Ur- und Frühgeschichte der Menschheit.

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Im Haus zum Walfisch wohnte mal der Philosoph Erasmus von Rotterdam. Das alte Gebäude steht unter Denkmalschutz.

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Ganz in der Nähe befindet sich der Rathausplatz. Dort stehen das Alte Rathaus und das Neue Rathaus und die Kirche St. Martin. Früher stand dort auch ein Franziskanerkloster in der der Mönch Berthold Schwarz angeblich das Schwarzpulver erfunden haben soll.

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Eines der ältesten Häuser Freiburgs und eines der ältesten Gasthäuser Deutschlands ist das „Haus zum roten Bären“. Eine Liste der Wirte/Eigentümer läßt sich bis ins frühe 14. Jahrhundert zurückverfolgen.

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Ein traditionsreicher Steinmetzbetrieb ist die Münsterbauhütte. Ebenfalls eines der älteren Gebäude der Stadt ist der Betrieb maßgeblich an der Instandhaltung des Freiburger Münsters beteiligt.

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Gleich nebenan befinden sich das Erzbischöfliche Archiv, in dem alles historische und schriftliche zu finden ist, was mit dem Erzbischöflichen Ordinariat zu tun hat.

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In der gleichen Straße befindet sich das Collegium Borronäum – das Priesterseminar.

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Freiburg hat neben dem Münstermarktplatz viele andere schöne Plätze. Einer der beliebtesten, weil etwas abseits des großen Troubles, ist der Adelhauserplatz.

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Ein weiterer beliebter Platz ist der Augustinerplatz. In lauen Sommernächsten genießen sehr sehr viele Menschen das mediterrane Flair dieses Platzes. Dieses wird oft mit dem Flair der spanischen Treppe in Rom verglichen.

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Natürlich umgab sich die Stadt früher mal mit einer Stadtmauer einige Stadttore sind heute noch gut zu besichtigen. Das Breisacher Tor wurde im barocken Stil von französischen Truppen gebaut und ist das einzig erhaltene seiner Art in Freiburg.

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Das Martinstor ist Teil der ehemaligen mittelalterlichen Stadtmauer.

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Das Schwabentor ist etwas jünger und auch Teil der mittelalterlichen Stadtmauer.

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Der Basler Hof in der Innenstadt gehört ebenfalls zu den älteren Bauten der Stadt. Der Bau hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Laufe der Zeit hielten sich der französische König Ludwig XIV nach Eroberung der Stadt auf, die Kaiserin Maria Theresia von Österreich während der Neuordnung ihres Staates, die Badische Revolutionsregierung nach einer Flucht, die Gestapo bei Verfahren gegen Regimegegner, und heute ist er Sitz des Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Freiburg. Dummerweise habe ich etwas falsch recherchiert, so dass ich kein Foto parat habe. Ich habe einfach nicht sofort gemerkt, dass in Google falsche Informationen stehen, so dass wir in die Basler Str. gefahren sind, obwohl der Basler Hof in der Ka-Jo-Str. steht…

Naja… dumm gelaufen…

Eine sehr schöne Kirche ist, wie ich finde, die Herz-Jesu-Kirche mit seinen leuchtendgrünen Kirchturmspitzen.

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Eine weitere eigenwillige Schönheit unter den Kirchen Freiburgs ist die Maria-Magdalena-Kirche. Sie ist im Stil des Brutalismus gebaut und wird sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten genutzt. Meine Freundin und ich waren positiv beeindruckt!

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Einen recht schönen Blick über die Stadt und die umliegenden Hügel bekamen wir am Lorettoberg mit seiner Kapelle – einer von den Bürgern Freiburgs gestifteten Kapelle von 1657.

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Das Wasserschlössle in Freiburg macht seiner Bezeichnung eher im wahren Sinne des Wortes seine Ehre. Ich dachte, es wäre tatsächlich ein schnuckeliges Schlösschen umschlungen von einem Wassergraben. Es ist lediglich ein Wasserhochbehälter mit markanter Fassade… aber trotzdem schön und mit Ausblick auf die Stadt!

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Kurz vorm Ende dieses Teils gehe ich noch auf die Verbundenheit mit dem Französischen Nachbarn ein. Das Frankreich-Zentrum gehört zur Universität Freiburg und widmet sich der Frankreichforschung. Es fördert auch die beiderseitigen Beziehungen im kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich.

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In Freiburg steht auch eine Burg! Die Ruine der Zähringer Burg ist eng mit der Geschichte Freiburgs verbunden. Das Geschlecht der Zähringer gründete nämlich diese schöne Stadt. Sie starben früh aus, aber die Burg hat dennoch viele Besitzer nach ihnen gefunden.

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Zum Schluß Impressionen der Altstadt.

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Freiburger Kultur

Als ein Zentrum im Südwesten Deutschlands und Studentenstadt hat Freiburg natürlich eine sehr reiche kulturelle Szene, die für eine Stadt dieser Größe seines Gleichen sucht. Insbesondere im Film- und Kinobereiche bietet die Stadt einige Besonderheiten. Als erstes ist die Kool Filmdistribution zu nenne, welche ihren Sitz in Freiburg hat. Sie vertreibt hauptsächlich Arthouse und Independentfilme. Wo genau die Firma sitzt, konnte ich nicht heraus finden. Ich hatte eine Adresse in einer verkehrsberuhigten Straße, aber es sah mir aus, wie ein normales Wohnhaus. Vermutlich wird die Arbei in den privaten Büros der Inhaber gemacht.

In Freiburg gibt es den aka-Filmclub e.V., der seine Filme in Räumen der Universität zeigt. Er gehört zu den ältesten studentischen Filmclubs in Deutschland.

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Die Freiburger sind bei weitem die größten Kinogänger in ganz Deutschland! Sie besuchen unter Anderem das Kino Harmonie. Dort werden etliche Arthouse-Filme vorgeführt.

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Weitere Kinos, welche bereits für ihr anspruchsvolles Progamm ausgezeichnet wurden, sind der Friedrichsbau. Dort werden ebenfalls Arthousefilme vorgeführt.

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Dazu zählt auch das Kino Kandelhof.

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Zu den wichtigsten ethnographischen Filmfestivals zählt das Freiburger Film Forum. Es findet alle 2 Jahre in Freiburg statt. Soweit ich heraus finden konnte, findet es am Alten Wiehre Bahnhof statt.

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Freiburg liegt übrigens in einer Gegend in der das Alemannische gesprochen wurde und teilweise noch gesprochen wird. Da liegt es doch nahe Theater in alemannischer Sprache zu haben! Die Alemannische Bühne.

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Ebenfalls ist Freiburg ein einzigartiges Musikzentrum. Das ensemble recherche ist ein Solistenensemble, welches zeitgenössische Musik interpretiert. Ihre Proberäume hat es zusammen mit dem Freiburger Barockorchester im Ensemblehaus.

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Direkt gegenüber befindet sich die Musikhochschule der Stadt, welche einen guten internationalen Ruf besitzt.

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Das wichtigste Tambouri-Festival der Welt findet übrigens im E-Werk statt.

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Nicht weit entfernt befindet sich die Jazz- und Rockschule.

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Das Experimentalstudio für akustische Kunst e.V. ist im SWR-Gebäude untergebracht und hat einscheidende Einflüsse auf die Entwicklung der Freiburger Musikszene.

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Ein schönes Gebäude ist übrigens das Freiburger Konzerthaus!

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Renomierte internationale Jazzgrößen spielen öfter mal im Jazzhaus.

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Die Wodanhalle nahe der Ganterbrauerei ist ein Zentrum für jegliche Art von Musik.

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Ebenfalls werden in der kultigen Kneipe Café Atlantik oft Konzerte gespielt. Man kann aber auch ein ein Bierchen und gutes Essen dort vorbeischauen.

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Ein paar Meter weiter befindet sich das Ruefetto mit Kellerdisco und kleiner Musikbühne.

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Eine Bar der ähnlichen Art ist das Great Räng Teng Teng.

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Ein gänzlich anderes kulturelles Highlight der Stadt ist der Kunstverein. Er gehört zu den ältesten in ganz Deutschland und zeigt zeitgenössische Kunst.

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Freiburger Einzigartigkeiten und Sonstiges

Nicht nur schöne alte Bauten und Kultur machen eine Stadt aus. Es gibt gewisse Dinge, die es nur in Freiburg gibt. Besonders bekannt ist die Stadt für ihre Bächle – ein Wahrzeichen der Stadt. Seit dem Mittelalter speisen die Bächle die Stadt mit Trinkwasser und wurden früher auch zum Bewässern der Felder genutzt. Hier eine Auswahl:

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Typisch freiburgerisch sind die Rheinkieselmosaike, welche man an manchen Ecken in der Stadt auf den Bürgersteigen/Fußwegen findet. Vor den Rathäusern befinden sich zum Beispiel Mosaike von den Partnerstädten Freiburgs.

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Die Jenischen sind eine lokale Minderheit in und um Freiburg und der Grenzregion von Frankreich und der Schweiz. Sie besitzen eine eigentümliche Sprache, welche eher dem deutschen verwandt ist und stärkere französische Einschläge hat. Sie werden oft als Fahrendes Volk bezeichnet und mit Sinti und Roma verglichen. Viele arbeiten in der Zirkus- und Schaustellerbranche und sind handwerklich geschickt. Hinweise oder Zentren von Jenischen konnte ich trotz intensiverer Recherche nicht finden.

Durch Freiburg verläuft der 48ste Breitengrad und auf den Wegen und Straßen wird dies auch entsprechend dargestellt. Dieser verläuft auch durch Paris, München, Wien und Ulan Bator (Hauptstadt der Mongolei). Warum die Freiburger dies auf die Straße geflastert haben, konnte ich nicht herausfinden.

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Vom Rande des Zentrum aus sind wir mit der Schlossbergbahn auf den Schlossberg gefahren – eine Ruine von der nicht mehr so viel übrig geblieben ist. Dafür haben wir den hervorragenden Ausblick über die Stadt genossen!

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