Duisburger Spezialitäten

Kulinarisch sind Duisburger Spezialitäten geprägt durch Frittenbuden, Currywurst und Frikadellen und selbstverständlich der Küche vieler Einwanderer. Dennoch konnte ich in Duisburg auch ein paar Dinge kosten, welche es nur hier gibt – und ich finde, dass man das von einer Stadt mit einer halben Millionen Einwohner durchaus erwarten kann. 😄

Zuallererst möchte ich in diesem Zusammenhang auf einen Sohn der Stadt hinweisen – Horst Schimanski. Sein Leibgericht war die Currywurst und gegessen hat er sie in seiner Stammkneipe „Zum Anker“ in Duisburg-Ruhrort. Diese Kneipe hat in echt keinen Kneipencharakter. Es ist eher ein Bistro und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Natürlich habe ich mir die XL-Schimanski-Currywurst gegönnt. Seit 2023 gibt es eine neue Inhaberin und aus dem „Zum Anker“ ist die „Ankerbar“ geworden. Zu Horst Schimanski berichte ich zusätzlich im Teilartikel Kultur.

Sehr spannend fand ich es in der Kneipe Finkenkrug mit interessanten Duisburger Spezialitäten! Craftbier-Bars schießen in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden. Das Finkenkrug bietet (Stand 2018) 222 verschiedene Biere aus aller Welt an. Außerdem gibt es den den Elvis-Presly-Burger nach Originalrezept. Diesen skurrilen Burger habe ich mir selbstverständlich gegönnt und ihn mit einem leckeren Bier von den Färöer-Inseln runtergespült. Im Finkenkrug habe ich mir auch eine Souvenirtüte gekauft mit verschiedenen Bierprodukten und Zubehör. Diese Biertüte gibt es in verschiedenen Größen. Besonders gefreut hat mich, dass ich das Hop House 13 aus Irland und das Tui Lager aus Neuseeland entdeckt habe! Das sind Biere, die ich auf Auslandstrips schon mal getrunken habe. Das färingersche Bier war übrigens auch sehr sehr lecker.

  • Duisburger Spezialitäten Finkenkrug
  • Duisburger Spezialitäten Finkenkrug
  • Duisburger Spezialitäten Elvis Presley
  • Finkenkrug
  • Finkenkrug
  • Finkenkrug

Ein weiteres bekanntes Produkt aus Duisburg ist das liebevoll genannte KöPi – König Pilsener. Die Brauerei liegt im nördlichen Teil von Duisburg und wurde 1858 gegründet.

In großen Teilen Nordrhein-Westfalens aber insbesondere im Ruhrpott und Westfalen sind Kartoffelgerichte besonders beliebt. So gibt es auch in Duisburg leckeres aus Kartoffeln. Im Webster Brauhaus habe ich mir Reibeplätzchen gegönnt und das seit 1992 eigens gebraut Bier der Hausbrauerei.

Eine süße Köstlichkeit aus Duisburg ist der Duisburger Dreck. Sie sehen aus wie Choco Crossies, schmecken aber besser! Zu kaufen im Caféhaus Dobbelstein von 1858.

Weitere bodenständige Gerichte ausm Pott bekommt man im Zollhaus und im Lindenwirtin. Dort war ich aber nicht. In Duisburg gibt es einen kleinen rumänischen Warenladen – das Magazin Ardealul. Leider war noch nicht geöffnet und ich habe es auch nicht mehr geschafft zu den Öffnungszeiten dort aufzutauchen, sonst hätte ich mir mit Sicherheit ein Mitbringsel besorgt.

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