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Spezialitäten Münchens

Auf Spezialitäten Münchens habe ich mich bereits sehr gefreut! Insbesondere der Viktualienmarkt war bei meinem sechstägigen Aufenthalt fast jeden Tag die erste Anlaufstelle für mich. Hier habe ich alles bekommen, was ich für einen guten Start in den Tag benötigte.

Natürlich ist Bier eine der zentralen Spezialitäten Münchens und selbstverständlich habe ich Photos von den großen bekannten Brauereien gemacht, aber ich suchte auch nach den kleineren Brauerein mit lokalem Bekanntheitsgrad.

Desweiteren gibt es noch viele andere interessante kulinarische Locations in dieser Metropole und ich freute mich sie alle photographiert zu haben.

Spezialitäten Münchens am Viktualienmarkt

Ich halte den Viktualienmarkt nicht nur für den Bauch der Stadt. Irgendwie ist er auch ein wenig Herz und Seele Münchens. Hier gibt es etliche Stände, wo die Münchner und Touristen ihre täglichen Einkäufe machen. Und es gibt viele traditionsreiche Stände mit schmackhaften Leckereien. Man kann sich auch einfach nur irgendwo hinstellen, sein Bierchen schlürfen und das Treiben beobachten. 1807 wurde er eröffnet und hat außer Sonn- und Feiertags immer geöffnet.

Meine erste Weißwurst gönnte ich mir im beliebten und traditionsreichen Wurstimbiss Teltschik. Wie lange es ihn schon gibt, konnte ich nicht herausfinden, aber die Weißwurst ist lecker und die Atmosphäre urig, bodenständig und bayerisch! Dazu gab es eine Brezn, süßen Senf und ein alkoholfreies Bier. Es gibt wohl das Gerücht oder die Information, dass die Franzosen zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Weißwurst nach Hamburg gebracht haben und sie von dort in den Süden kam, aber die Münchener Weißwurst soll tatsächlich hier in München in den 1850ern zufällig entstanden sein. Mir soll’s Wurscht sein! Ich war rechtzeitig beim Teltschik und genoss mein Weißwurstmenü – ab 12h Mittags wird nämlich traditionell keine Weißwurst mehr serviert!

Irgendwo habe ich gelesen, dass die Flusskrebs-Semmel bei Fisch Witte ganz besonders beliebt und lecker ist. Den Artikel dazu finde ich im Moment zwar nicht mehr, aber die Flusskrebs-Semmel gönnte ich mir trotzdem. Sehr lecker!

Ebenfalls befindet sich am Viktualienmarkt eine Filiale der Münchener Schlemmermeyer GmbH mit seinen Wurstwaren und Delikatessen. Dort gönnte ich mir eine weitere Münchner Spezialität – eine Portion Leberkäs mit Kartoffelsalat. Eigentlich stammt der original Leberkäse aus Mannheim, aber meist wird mit Leberkäse Bayern bzw. München verbunden.

Am Rande des Viktualienmarkts

München bietet auch süße, traditionelle Spezialitäten! Im Café Frischhut gönnte ich mir eine Schmalznudel und auch die hat sehr lecker gescheckt! Das Café Frischhut war besonders in den 1970ern und 1980ern beliebt bei Partygängern, die nach Disko-Schluss zum Viktualienmarkt torkelten, um sich eine Schmalznudel als Grundlage für einen einigermaßen seeligen Schlaf zu gönnen.

Die Schrannenhalle gehört zwar nicht mehr zum Gelände des Viktualienmarkts, aber grenzt an ihm. Sie war seit den 1850ern lange Zeit eine Getreidehalle. Seit einigen Jahren gibt es dort eine sehr gut sortierte und große Filiale einer italienischen Feinkostkette.

Daneben befindet sich Der Pschorr – das bayerische Wirtshaus. Hacker-Pschorr ist eine bekannte Münchner Brauerei, die zur Paulaner-Gruppe gehört. Im Pschorr bekommt man natürlich das Hacker-Pschorr und viele weitere bayerischen Spezialitäten.

In Sichtweite gibt es den kleinen Giesinger Bräu – Stehausschank. Von hier kann man ganz entspannt über den ganzen Viktualienmarkt schauen. Das Giesinger Bräu ist eine lokal bekannte Brauerei, von der ich später noch berichte.

Kulinarisch interessant

Seit 1971 gibt es McDonald’s in Deutschland! Und ich besuchte die erste Filiale Deutschlands in München! Natürlich gönnte ich mir zur Stärkung ein Menü, was meinen Hunger stillte.

Man erwartet ja nicht ein Schiff auf einer alten Eisenbahnbrücke zu finden – außer bei einem Tornado vielleicht… Aber in München ist das Realität! Alte Utting nennt sich nun diese Gastro- und Partylocation mit einer interessanten Speisekarte, wo es nicht nur Spezialitäten Münchens gibt! Leider konnte ich einen Besuch nicht einrichten, aber bei meinem nächsten Münchenaufenthalt steht dies an erster Stelle! Die MS Utting war übrigens lange Zeit auf dem Ammersee als Ausflugsschiff unterwegs.

Ganz in der Nähe befindet sich die Gaststätte Großmarkthalle, wo man traditionelle Küche aus München bekommt. Auch hier habe ich einen Besuch nicht einrichten können.

Traditionelle Küche gibt es seit 200 Jahren Beim Sedlmayr. Das Wirtshaus ist ganz in der Nähe des Viktualienmarkts und auch das werde ich bei meinem nächsten Besuch in München besuchen!

Ziel war es natürlich alle kulinarischen Spezialitäten Münchens zu probieren. Als ich die Wiesn besuchte gönnte ich mir zum einen eine Leberkäs-Semmel und auch den Obazda in einer Brezn!

Nach den Vorbildern der Wiener Kaffeehäuser wurde das Café Luitpold 1888 eröffnet. Es ist nicht nur ein Kaffeehaus, sondern auch Ort kultureller Veranstaltung und auch manch ein Prominenter soll hier öfter einkehren. Auch dieses Ziel steht auf der Liste für meinen nächsten Besuch.

Königlich bayerischer Hoflieferant für Kaffee, Tee, Wein und Confiserie war Josef Eilles und er gründete 1873 sein erstes Spezialitätenhaus in der Münchener Innenstadt. Heute firmiert das Unternehmen unter Eilles J. Gmbh & Co. KG.

Das Interview

In der Näher einer Zweigstelle von Eilles machte ich Rast in einer Kaffeerösterei und konnte erfreulicherweise einen interessierten Menschen antreffen, der mir meine 5 ausgeklügelten Fragen beantwortete.

  • Erzähle / Erzählen Sie mir das Erste, was Dir / Ihnen über deine / Ihre Stadt einfällt. Weißbier! Ich bin ein zugezogener Münchner und das erste, was ich hier gelernt habe, war, dass man Weissbier trinkt.
  • Was ist Dein / Ihr Lieblingsort und warum? Am liebsten halte ich mich im Stadtteil Neuhausen auf. Im Vergleich zur Metropole München, wirkt dieser Ort wie ein Dorf. Es ist sehr gemütlich hier.
  • Was sollte man als Tourist unbedingt gesehen haben? Auf jeden Fall den Englischen Garten mit dem Chinesischen Turm – eine echte Attraktion!
  • Was ist typisch für Deine / Ihre Stadt? Weißwurst, Leberkäse, das Oktoberfest und Fußball
  • Was wünscht Du Dir / wünschen Sie sich für Deine / Ihre Stadt? Etwas weniger Verkehr wäre wünschenswert und natürlich preiswerteres Wohnen. Auch Parkplätze sind hier etwas zu rar.

Kulinarisch interessant Teil 2

Ein weiterer königlich-bayerischer Hoflieferant war Heinrich Georg Erbshäuser. Die Konditorei Erbshäuser existiert noch heute, war aber zum Zeitpunkt meines Besuches geschlossen. Es wird gesagt, das Erbshäuser der Erfinder der Prinzregententorte sei.

Spätestens seit der Werbung ist Dallmayr in ganz Deutschland ein Begriff. In München gibt es die entsprechende Kaffeerösterei und das Delikatessenhaus im Zentrum Münchens. Im Delikatessenhaus habe ich mir auch ein paar schöne Dinge gekauft. Gegründet wurde das Haus um 1700.

Ein weiteres Münchner Feinkostunternehmen ist Feinkost Käfer. Gegründet um 1930 ist es im Einzelhandel, der Gastronomie und im Catering tätig. Das Restaurant Käfer-Schänke steht an der Prinzregentenstraße.

Spezialitäten Münchens – Braukunst

München ist ein Paradies der Braukunst! Neben den vielen bekannten und etablierten Brauereien und Brauhäusern gibt es eine nicht unerhebliche Anzahl an kleineren lokalen Brauhäusern und natürlich auch Craftbeer-Brauern. Gerade von denen habe ich versucht mir einige Flaschen des begehrten Hopfengetränkes mit nach Hause zu nehmen. Alles Andere bekomme ich ja auch so überall…

National und International bekannt

Weltberühmt und immer gut besucht ist das Hofbräuhaus am Platzl. Ich glaube es gehört zu den Top-Attraktionen in München und ist vielleicht sogar berühmter als der FC Bayern München… Ich war vor einigen Jahrzehnten bei meinem ersten Besuch überhaupt in München dort mit den Azubi-Kollegen und wir hatten, so weit ich noch weiß, eine schöne Zeit. Vom Platzl aus gibt es eine berühmte und bekannte Ansicht, die sogar urheberrechtlich geschützt ist, so dass ich so ein Photo vermied und das Hofbräuhaus von einem etwas unvorteilhafteren Standort aus photographierte. Am Wiener Platz gibt es übrigens den Hofbräukeller. Auch hier bekommt man das berühmte Bier.

Das Löwenbräu lernte ich erstmals in meiner Jugend in unserer Ortsdiskothek kennen (das FUN in Garbsen, wo sich die Lokalprominenz jedes Wochenende und darüber hinaus die Klinke in die Hand gab). Es wurde auch als Bananenweizen serviert, aber das war nicht so mein Ding. Wir tranken das Weißbier damals gerne. Die Brauerei und Löwenkräukeller befinden sich nördlich des Hauptbahnhofs. 1746 wurde die Brauerei gegründet und gehört nun einem weltweit agierenden Bierkonzern an.

Das Schneider Bräuhaus bietet das Schneider Weisse aus Kelkheim an. Zugegebenermaßen liegt Kelkheim deutlich näher an Regensburg als an München, aber das Bräuhaus ist sicher einen Besuch wert, um leckeres Weißbier zu trinken und sich an der bayerischen Küche zu laben. Steht auf jeden Fall auf meinem Zettel für den nächsten Besuch. Das Bräuhaus befindet sich Nahe des Marienplatzes.

Die Brauerei Augustiner Bräu ist die älteste Brauerei Münchens und sein Bier schmeckt nicht nur mir außerordentlich gut. 1328 gegründet, befindet sie sich nah am Hauptbahnhof südlich der Gleise. Der Augustiner Keller ist ein sehr beliebter Biergarten und befindet sich auf der anderen Seite der Gleise.

Ganz in der Nähe passierte ich die Spaten Brauerei. Sie ist nur geringfügig jünger als das Augustiner Bräu und galt in der Vergangenheit als sehr innovativ. Auch diese Brauerei gehört einem weltweiten Bierkonzern.

Die Paulaner Brauerei gibt es in etwa seit dem 17. Jahrhundert und ist mir neben dem Löwenbräu das bisher am längsten bekannte Bier aus Bayern. Ich mag seinen milden Geschmack und schätze auch seine isotonische Wirkung nach dem Sport – beim alkoholfreien Weizen versteht sich.

Spezialitäten Münchens – Lokale Braukunst

Ganz neu unter den Spezialitäten Münchens war für mich das Giesinger Bräu aus dem Stadtteil Giesing, wo sich das Giesinger Bräustüberl befindet. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen ein paar Probierflaschen mit nach Hause in den hohen Norden mitzunehmen. Wenn ich das der Homepage richtig entnommen habe, wurde die Brauerei 2006 gegründet. Auf jeden Fall lecker!

Das Haderner Bräu wird von der ersten Münchner Biobrauerei gebraut und auch davon besorgte ich mir ein paar Flaschen als Mitbringsel aus München. Die Brauerei gibt es seit 2016 und ich kann sie uneingeschränkt weiter empfehlen.

Die Hopfmeister Braumanufaktur scheint ebenfalls noch recht jung zu sein. Ich konnte leider kein Bier mehr an der von mir ausgesuchten Verkaufsstelle bekommen. Aber es gibt wohl einen Onlineshop, den ich bei nächster Gelegenheit bemühen werde.

Bei der 2016 gegründeten Hopfenhäcker Brauerei ging es mir genauso. Ich habe mir den Onlineauftritt angeschaut und finde die Craft-Beer-Spezialitäten sehr spannend! Auch hier werde ich den Onlineshop genauer studieren.

In einem Getränkeladen kaufte ich mir dann noch spontan Biere der Craftbeer-Brauerei Tilmans. Gegründet wurde sie 2014.

Zu guter letzt stelle ich den Königlichen Hirschgarten Biergarten im Westen Münchens vor. Er gilt als weltgrößter Biergarten – steht jedenfalls auf der Internetseite – und kann sich logischerweise nur München befinden. Wenn es voll ist, dann werden sich fast 9.000 Besucher im Biergarten befinden, wo es einen Innenebereich, einen bedienten Außenbereich und einen Selbstbedienungsbereich gibt. Bei meinem Besuch habe ich lediglich ein Photo gemacht. Beim nächsten Münchenaufenthalt ist eine Brotzeit hier aber fest eingeplant!

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