Neben dem Römischen Trier als extra Highlight für Kultur in Trier bietet die Moselmetropole viele weitere kulturelle Highlights in Kunst und Stadtgeschichte.
An der Mosel
Das Zurlaubener Ufer könnte eigentlich auch in der Kategorie Sehenswürdigkeiten landen. Aber da es direkt an der Mosel ist und Flüsse nach meinem Dafürhalten in die Kategorie Kultur gehören, präsentiere ich das wunderschöne Zurlaubener Ufer hier. Hier stehen etliche ältere Häuser und jede Menge Gastronomie. Direkt an der Mosel gelegen lädt es mit seiner Promenade zum Flanieren, Chillen und Genießen ein. Ursprünglich war Zurlauben ein Fischerdorf aus dem 17. Jahrhundert. Mittlerweile starten von hier die Moselschiffe zu ihren Touren und die Trierer haben mit viel Einsatz eine schöne Idylle erschaffen, aber auch einen lebhaften Ort der Geselligkeit.
Für Moselrundfahrten kann man sich, soweit ich das recherchieren konnte, zwischen mehreren Anbietern wählen. Ich stelle mir so eine Fahrt richtig entspannend und entschleunigend vor!

Etwas weiter nördlich entdeckte ich die Moselperle. Hier befindet sich ein kleiner Strand zur Mosel hin, wo es sich die Trierer an warmen Tagen gut gehen lassen und sich von der Sonne wärmen.

Vom Zurlaubener Ufer aus konnte ich sehr gut eine Natursehenswürdigkeit betrachten. Der Rote Felsen ist eine Landmarke am Moselufer und ein willkommenes Photomotiv vom gegenüberliegenden Ufer. Auf dem Roten Felsen gibt es diverse Wanderwege und von denen soll man ebenfalls einen schönen Blick auf das Trierer Zentrum haben.



Kultur in Trier in Museen
Im Museum am Dom Trier findet der Interessierte viele Informationen zur Geschichte des Bistums Trier und zu den spätantiken Vorgängerbauten des Trierer Doms.

Trier hat eine sehr lange Geschichte und diese sollte man sich nicht entgehen lassen! Das Stadtmuseum Simeonstift bietet die Möglichkeit die unterschiedlichen Epochen der Stadtgeschichte kompakt zu erfahren.


Nicht nur Geschichte erfährt man im Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof. Hier wird die Lebensweise einer ganzen Region um Trier herum dargestellt. Der dargestellte Zeitraum beschränkt sich dabei auf die Zeit von 1860 bis ca. 1960. Es ist eines der größten Volkskundemuseen Deutschlands und zeigt seit 1976 das Leben der einfachen Bevölkerung in dieser Region.

Von der zivilisatorischen Vorgeschichte bis zum Barock-Zeitalter finden sich aus allen Epochen Zeugnisse der Zeit im Landesmuseum Trier. Damit gehört es zu den größten und bedeutendsten archäologischen Museen seiner Art in Deutschland. Besonders ist ein Fund eines Goldschatzes 1993. Er wurde beim Bau eines Parkhauses gefunden und besteht aus etlichen römischen Münzen versehen mit den Antlitzen römischer Kaiser.



Ein Sohn der Stadt Trier ist der weltberühmte Philosoph, Autor und Ökonom Karl Marx. Sein Geburtshaus steht noch und wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung seit 1968 als Museum-Karl-Marx-Haus betrieben.


2018 wäre Karl Marx 200 Jahre alt geworden. Seitdem steht die von Wu Weishan erstellte Karl Marx Statue am Simeonstiftplatz.

In der Nähe des Karl-Marx-Hauses gibt es Ampeln, wo Karl Marx und seine Ehefrau Jenny Marx dargestellt werden. In den letzten Jahren gehen viele Städte diesem schönen Trend nach ihre menschlichen und auch nicht-menschlichten Persönlichkeiten als Ampelmännchen bzw. -frauchen darzustellen.




Kultur in Trier – Sonstiges
Das Palais Walderdorff habe ich bereits in der Kategorie Sehenswürdigkeiten beschrieben. Hier geht es aber um seine Funktion Stadtbibliothek Palais Walderdorff. Besonders sind hier die Reichenauer Handschriften als UNESCO Weltdokumentenerbe. Teile davon befinden sich unter Anderem in der Stadtbibliothek. Außerdem gibt es hier viele weitere kostbare Bücher und Handschriften aus der frühen Neuzeit. Im Inneren des Palais steht im Übrigen der Turm Jerusalem. Er ist der älteste Teil des Palais Walderdorff. Auf dem Photo kann man ihn durch den Durchgang ein wenig sehen.

Ein Ort für weitere Schätze auf der UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes ist die Wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Trier. Dort befinden sich die karolingischen Handschriften Codex Egberti und das Ada-Evangeliar aus der Hofschule Kaiser Karls des Grossen.


Im Stadtteil Pfalzel steht das Küsterhaus und die ehemalige Stiftskirche. Das besondere dieser Bauwerke ist, dass sie auf den Mauern eines archäologisch bedeutsamen Bauwerkes errichtet wurden. Das Palatiolum von Pfalzel stammt aus dem 4. Jahrhundert und war recht groß. Dort gibt es aus dieser Zeit viele Mosaikböden und Wandmalereien. Archäologische Untersuchen finden auch weiterhin statt.

In Trier wird ebenfalls Karneval gefeiert! Die KG Heuschreck Trier 1848 ist die älteste Karnevalsgesellschafts Triers.

Das französische Offizierskasino am Kornmarkt stammt aus den 1820er Jahren und hatte lange die Funktion als Sitz der Trierer Lesegesellschaft. Im Krieg wurde es zerstört, aber äußerlich originalgetreu wieder errichtet. Die französischen Besatzungstruppen nutzten es bis 1999 als Offizierskasino. Mittlerweile findet dort die Gastronomie und Geschäfte ihren Platz.

Seit 2011 gibt es die besondere Institution Trierer Jugendparlament – JuPa. Sie bringt die Jugend mit dem Thema Politik zusammen und es werden insbesondere Themen behandelt, die die Jugend unmittelbar betreffen.

Ich bin ein Freund von StreetArt und zufällig entdeckte ich besondere und schöne Graffitikunst in Trier. Von wem sie stammen, konnte ich nicht ermitteln, aber sie erscheinen mir Auftragsarbeiten zu sein.




























