Wirtschaft in Duisburg

Die Wirtschaft in Duisburg ist im Wandel. Einst prägten Kohleförderung, Stahlherstellung und der riesige Binnenhafen die Wirtschaft in Duisburg und damit gehörte diese Stadt zu den wohlhabendsten Orten der jungen Bundesrepublik. Der Wirtschaftszweig Kohleförderung ist verschwunden und der einstige Stahlriese ThyssenKrupp ist auf dem Weltmarkt einem größeren Wettbewerb ausgesetzt, als noch vor einigen Jahrzehnten. Der Duisburger Binnenhafen ist weiterhin von größter Bedeutung für die Stadt und Teil des von China initiierten Projekts „Neue Seidenstraße“.

Logistik

Mit allen öffentlichen und privaten Flächen im Hafen gilt der Duisburger Hafen in Ruhrort als der größte Binnenhafen der Welt und fungiert ebenfalls als südlichster Seehafen der Bundesrepublik. Das Jahr 1716 gilt als Geburtsstunde des Duisburger Hafens und fortan entwickelte er sich zu der Größe und Bedeutung der heutigen Zeit.

Seit 1926 wird der Duisburger Hafen von der Duisburger Hafen AG verwalten und geleitet.

Photo folgt…

Die Logistikaktivitäten in Duisburg werden – wenn ich es richtig recherchiert habe – von der Logport Ruhr GmbH gesteuert – einer Tochter von Duisburger Hafen AG und der RAG Montan Immobilien GmbH. Sie ist nicht nur für Duisburg zuständig, sondern agiert im gesamten Ruhrgebiet. Das Unternehmen befindet sich auf einem ehemaligen Stahlwerksgelände von Krupp, wo sich viele Logistikunternehmen angesiedelt haben.

Duisburg hat den bedeutendsten Binnenhafen der Welt. Die Schifferbörse zu Duisburg – untergebracht in der IHK Duisburg – ist eine bedeutende Institution der Binnenschifffahrt und die einzige ihrer Art in Deutschland. Sie dient den Binnenschifffahrern und allen die ein Interesse an der Binnenschifffahrt haben als Ansprechpartner in vielerlei Hinsicht.

Wirtschaft in Duisburg – Industrie

Kohle und Stahl prägen Duisburg seit der Industrialisierung. Dabei kommt man nicht an ThyssenKrupp Steel Europe AG vorbei! Die Stahlproduktion in Duisburg findet auf einer Fläche statt die auf der Welt seines Gleichen sucht. Ich bin mit meinem Auto im Norden und Süden von Duisburg richtig lange unterwegs gewesen, bis ich die Unternehmensflächen einmal umrundet habe. Alle Hochöfen des Ruhrpotts stehen nur noch in Duisburg. Dort wird ein Großteil des in Deutschland produzierten Eisens und Stahl hergestellt. Ziemlich beeindruckend! Ich kann nur jedem Duisburgbesucher empfehlen die Stätten der Stahlproduktion von ThyssenKrupp zu besichtigen! ThyssenKrupp Steel Europe AG wurde 1997 gegründet und gehört zum ThyssenKrupp-Konzern aus Essen.

  • Wirtschaft in Duisburg ThyssenKrupp Steel
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  • ThyssenKrupp Steel
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Zu ThyssenKrupp Steel Europe gehören in Anteilen auch die Hüttenwerke KruppMannesmann im Süden Duisburgs, welche 1990 gegründet wurden..

Eines der letzten großen Bergwerke war das Bergwerk Walsum. Es wurde 2009 gesprengt, aber auf dem ehemaligen Gelände befinden sich letzte Bauwerke des Bergwerks. Es lieferte unter Anderem Kohle für das dortige Kraftwerk. In Homberg, nahe der Siedlung Rheinpreußen, konnte ich eine alte Seilscheibe und eine Förderwagen photographieren als Erinnerung an die Kohleförderung in Duisburg.

Weiteres

Lange in der Industrie tätig war die Familie Haniel. Sie gehört aktuell zu den reichsten Familien Deutschland und ist mittlerweile im Geschäft mit Unternehmensbeteiligungen tätig. Die Firma Franz Haniel & Cie sitzt in Duisburg Ruhrort am Franz-Haniel-Platz. Dort befindet sich auch das Haniel-Museum. Das Unternehmen Haniel wurde bereits 1756 gegründet und war einer der Begründer der Kohleförderung und -industrie des gesamten Ruhrgebiets. Es war auch in der Stahlherstellung und der Logistikbranche tätig.

Direkt in der Fußgängerzone Duisburgs steht das CCC Competence Call Center Duisburg GmbH (Photo von 2018). Es ist ein Beispiel für den wirtschaftlichen Wandel in der Stadt, denn Duisburg ist eine Call Center Hochburg in Deutschland. 2020 wurde die CCC von der kanadischen Telus übernommen.

Am Zoo befindet sich ein ziemlich verzweickter Verkehrsknotenpunkt, welcher von den Duisburgern liebevoll Spaghettiknoten genannt wird. Dort trifft die A3 auf die A40 und die B40 und es führen Eisbahnschien dran vorbei. Auf dem Bild ist der Spaghettiknoten kaum zu erkennen, aber das lag daran, dass ich nicht genau recherchieren konnte, wo der beste Standpunkt für das perfekte Photo ist.

In Duisburg befand sich das Unternehmen Zoo Zajac. Er war bis 2025 das größte Zoofachgeschäft der Welt und zählte in der Spitze bis zu 200.000 Tiere!

Ziele für einen weiteren Besuch

Erstmalig war ich in 2018 in Duisburg. Seitdem haben sich meine Kenntnisse und meine Vorgehensweise für mein Projekt deutlich weiterentwickelt. Bei meinem nächsten Besuch werde ich in diesem Teilartikel weitere Duisburger Unternehmen vorstellen.

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