Show in Köln

Köln ist eine der ältesten und größten Städte Deutschlands und hat somit kulturell extrem viel zu bieten. Um Show in Köln geht es in diesen Artikel. Dabei spielt der Karneval natürlich eine sehr besondere Rolle, aber auch die vielen Bühnen der Stadt machen sie einzigartig.

Show in Köln – Karneval

Der Kölner Karneval gehört zu den größten und bekanntesten Karnevalsfesten auf der ganzen Welt und wird bereits seit dem Mittelalter gefeiert. Die Kölner nennen es mundsprachartig Fastelovend oder Fasteler. Am Rathaus am Alten Markt eröffnet jedes Jahr zur Session das Kölner Dreigestirn den Karneval, so daß diese Art Show in Köln starten kann. Es besteht aus Prinz Karneval, dem Bauer und der Jungfrau. Im Kölner Karnevalsmuseum im Haus des Karnevals kann man viel über die Geschichte des Karnevals an sich und speziell in Köln erfahren und es hat sich mittlerweile als größtes Karnevalsmuseum im deutschsprachigen Raum entwickelt. Das Museum existiert seit 2005. Im Museum befindet sich auch das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., welches sich als Interessenvertretung für die Karnevalsgesellschaften und -vereine versteht.

Ein weiteres Karnevalsmuseum befindet sich im äußersten Nordosten von Köln und wird betrieben von der Großen Dünnwalder Karnevalsgesellschaft 1927 e.V. Es zeigt die allgemeine Geschichte des Karnevals.

Die Roten Funken sind das älteste Traditionskorp des Kölner Karneval und haben ihren Sitz in der Ulrepforte; ein Foto befindet sich in der Rubrik „historische Sehenswürdigkeiten“. Ein Platz in der Altstadt wird Rote Funken Plätzchen genannt. Seit 1823 – und somit seit Anbeginn des Karnevals – marschieren die Roten Funken im Rosenmontagszug mit.

Prinzen-Garde Köln 1906 e.V. ist eines von 9 Traditionskorps im Kölner Karneval. Sie begleiten den Prinzen Karneval im Rosenmontagszug. Seit einigen Jahrzehnten residieren sie am Roten-Funken-Turm an einem Teilstück der ehemaligen Stadtmauer am Sachsenring.

Die weiteren 7 Traditionskorps sind: Prinzen-Garde Köln 1906 e.V., KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln, Bürgergarde blau-gold, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V., Reiterkorps Jan von Werth e.V., KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., Altstädter Köln 1922 eV – von denen berichte ich nach meinem nächsten Besuch in Köln.

Zudem gibt es noch mehr als 100 weitere Karnevalsgesellschaften in Köln, von denen ich ebenfalls nach meinem nächsten Besuch in Köln berichten werde.

Bühnen und Musik

Viva Colonia von den Höhner ist einer der bekanntesten Hits aus Köln und auf dem Kölner Karneval. Andere Interpreten sind zum Beispiel: Brings, Kasalla, Bläck Fööss uvm. Ich konnte lediglich einen fotografischen Hinweis dazu finden.

Musik spielt in Köln generell eine große Rolle und das nicht etwa seit VIVA. Die Kölner Philharmonie ist innen einem Amphitheater nachempfunden und liegt zwischen Dom und Rhein. Sie soll eine ziemlich perfekte Akkustik bieten und ist mit Bau in den 1980er Jahren ein sehr junger Konzertsaal (Architekten: Busmann + Haberer)

Das Palladium ist eine ehemalige Industriehalle und ist inzwischen seit 1998 eine wichtige Bühne für Pop- und Rockkonzerte.

Direkt gegenüber liegt das E-Werk. Ebenfalls heute für gerade genannte Veranstaltungen genutzt, war es mal ein Elektrizitätswerk.

Auch die Live Music Hall war mal ein Industriegebäude in dem mittlerweile seit einigen Jahrzehnten Konzerte aller Art statt finden. Außerdem ist dort eine Diskothek integriert inklusive Imbiss.

Der Tanzbrunnen am östlichen Rheinufer ist eine Open Air Veranstaltungsstätte aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ein Teil der Werkbundausstellung wurde dort abgehalten und anfang der 1970er die Bundesgartenschau. Als ich da war, fand gerade ein Rap-Konzert statt. Was ist der Werkbund eigentlich? Wikipedia hat es sehr präzise formuliert, daher zitiere ich. Er „wurde am 6. Oktober 1907 als wirtschaftskulturelle Vereinigung von Künstlern, Architekten, Unternehmern und Sachverständigen“ … „gegründet„, und „zielte auf eine „Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk, durch Erziehung, Propaganda und geschlossene Stellungnahme zu einschlägigen Fragen“. 1914 fand hier die erste Werkbundausstellung statt.

Ein ganz großer in Kunst und Kultur in Köln war Willy Millowitsch. Er war Leiter des Millowitsch-Theaters im Belgischen Viertel und bekanntester Volksschauspieler Kölns. Am Willy-Millowitsch-Platz wurde ihm ein Denkmal gesetzt.

Das Hänneschen-Theater ist ein Stockpuppentheater und gehört zu den größten und erfolgreichsten seiner Art in Deutschland. 1802 gab es die erste Aufführung und von Beginn an war das Theater ebenfalls Teil des Kölner Karneval.

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