Ulm liegt in Schwaben und somit sind Ulmer Spezialitäten schwäbisch angehaucht. Schwäbisches habe ich allerdings nicht probiert. Das hat sich nicht ergeben. Ich probierte aber allerlei süße Leckereien und Snacks.
Unternehmen und Gastronomie
Schwäbische Spezialitäten bietet das Gasthaus zur Krone. Es ist außerdem das älteste Gasthaus in Ulm.

Das älteste Unternehmen der Stadt ist die Schapfenmühle GmbH und Co KG. Seit über 500 Jahren versorgt sie die Region und das Land mit hervorragenden Produkten! Ich habe zwar den Mühlenladen nicht besucht, aber als Hobbybäcker kaufte ich bereits im Onlineshop ein. Der Getreidesilo der Schapfenmühle ist der zweithöchste der Welt (Stand 2018)!

Albert Einstein ist ein Sohn der Stadt und so ließ ich es mir nicht nehmen im schönen Café Einstein einen leckeren Snack einzunehmen.

1844 begann die Geschichte von Seeberger in Ulm – bekannt für das reichhaltige Angebot an Nüssen. Der Kaufmann Christoph Seeberger gründete einen Kolonialwarenhandel und setzte insbesondere auf Kaffee. Nüsse und Trockenfrüchte kamen mit der Zeit hinzu. Im Werksverkauf habe ich mich mit diesen leckeren Ulmer Spezialitäten eingedeckt.


Süße Ulmer Spezialitäten
Eine traditionelle Ulmer Spezialität ist das Ulmer Zuckerbrot. Da Ulm seit jeher an Handelsrouten lag und somit auch exotische Nahrungsmittel die Stadtgrenzen passierten, hat sich mal ein schlauer Konditor ein Rezept für eine süße Hefespezialität ausgedacht. Daraus ist das süße und mit vielen Gewürzen gebackene Zuckerbrot entstanden. Ich kaufte es in der Konditorei Zaiser.


Ganz interessant fand ich das Geschäft „Gutes von hier„! Dort habe ich mir ein schönes Paket von lokalen Spezialitäten packen lassen und mit einer Mitarbeiterin mein Interview mit den 5 ausgeklügelten Fragen geführt.


Das Interview
- Erzähle / Erzählen Sie mir das Erste, was Dir / Ihnen über deine / Ihre Stadt einfällt. Die Donau! Sie ist das Lebenselixier der Stadt! Auf und ihr wird gefeiert und gelebt. Der Ulmer Spatz ist für viele eine Verbindung zur Heimatstadt.
- Was ist Dein / Ihr Lieblingsort und warum? Mir gefällt das Edwin-Scherff-Museum in Neu-Ulm sehr gut. Und von der Neu-Ulmer Donauseite habe ich einen tollen Panoramablick über Ulm. Die Rabengasse gefällt mir auch sehr gut. Dabei geht man direkt auf das Münster zu.
- Was sollte man als Tourist unbedingt gesehen haben? Das Münster natürlich. Das malerische Gerber- und Fischerviertel ist definitiv ein Besuch Wert! Und wenn man es einrichten kann, sollte man zum Donaufest kommen, welches alle 2 Jahre statt findet und unsere Feierlichkeiten zum Schwörmontag.
- Was ist typisch für Deine / Ihre Stadt? Der Spatz, Albert Einstein, das Schwörwochenende, der Schneider von Ulm (Albrecht Ludwig Berblinger, ein Schneider, Erfinder und Flugpionier).
- Was wünscht Du Dir / wünschen Sie sich für Deine / Ihre Stadt? Aktuell wünsche ich mir weniger Baustellen… 😉 (in Anspielung auf den Bahnhof.)
Der Ulmer Spatz ist ein Wahrzeichen der Stadt auf das ich in einem anderen Teilartikel noch zu sprechen komme. In Anlehnung an die entsprechende Sage bietet das Café Mohrenköpfle süße Leckereien. Ich habe ich mir also das Spatzenfutter und den schokoladigen Spatzen-Gruß aus Ulm mitgenommen.


Ich erfuhr erst nach meinem Aufenthalt in Ulm etwas über den Ulmer Laugenspatz. Dies ist ein übliches Hefegebäck, welches gelaugt wird und dann als Spatz geformt wird. Irgendwann werde ich wieder in Ulm sein und dann gönne ich mir den Laugenspatz.
Photo folgt …
